Ein letzter Versuch – Ein Leben zwischen Schmerz, Schuld und Hoffnung
Mein Name ist Dave. Ich bin Künstler, Freiberufler und seit über 25 Jahren selbstständig. Die Selbstständigkeit war mein Lebenswerk – ich habe für meine Träume gearbeitet, durch gute wie durch harte Zeiten. Dann kam die Pandemie – und alles veränderte sich.
Wie viele andere auch war ich plötzlich mit staatlichen Vorgaben konfrontiert, die alles ins Wanken brachten. Ich war gezwungen, mich impfen zu lassen – sonst hätte ich keine Aufträge mehr erhalten, wurde auf öffentlichen Baustellen nicht mehr zugelassen, verlor laufende Kunden und bekam keine neuen mehr.
Vor der Impfung war ich kerngesund. Doch nach der ersten Dosis bekam ich direkt Corona – mit einem schweren Verlauf. Danach begann ein Martyrium: ständige Schmerzen, Kopfschmerzen, Lungenschmerzen, Schwindel, Erschöpfung, Atemprobleme und eine bleierne Antriebslosigkeit. Nach der zweiten Impfung wurde alles nur noch schlimmer: psychische Beschwerden kamen dazu, Migräneartige Anfälle, Atemwegsprobleme – bis heute kein Tag ohne Schmerzen. Die dritte Impfung habe ich abgelehnt. Ich konnte nicht mehr.
In all dem körperlichen und seelischen Verfall versuchte ich, weiterzuarbeiten – weil ich keine Wahl hatte. Ich spuckte Blut, erbrach immer wieder, hatte starke Schmerzen. Ich ging nicht zum Arzt – nicht, weil ich nicht wollte, sondern weil ich mir weder den Arztbesuch noch die überzogenen Krankenkassenbeiträge leisten konnte. Diese wurden jahrelang falsch berechnet – zum Mittel- bis Höchstsatz – ohne Rücksicht, ohne Korrekturbereitschaft. Stattdessen droht man mir mit Zwangsvollstreckung.
Dann kam jene Nacht. Ich spuckte wieder Blut, kollabierte im Badezimmer. Nur durch das Eingreifen meiner Partnerin bin ich heute noch am Leben. Der Notarzt zwang mich förmlich mit Worten zur Vernunft – auf der Intensivstation die Diagnose: Drei faustgroße Geschwüre, eine blutende Magenwand. Schwerste innere Blutungen! Ich blieb drei Tage – dann entließ ich mich selbst, aus Angst vor weiteren Kosten.
Heute bin ich körperlich nicht gesund, aber ich lebe. Doch ich bin auch am Ende meiner Kräfte. Über 300.000 Euro Schulden lasten inzwischen auf mir. Die Krankenkasse fordert 8.000 Euro zusätzlich zu den alten 120.000. Hinzu kommen Auftragsausfälle und das tägliche Überleben.
Was mich noch hält, ist meine Partnerin. Seit dem Vorfall trägt sie alles – für zwei. Als Erzieherin verdient sie wenig, doch sie zahlt unsere Fixkosten, trägt die Last unserer Existenz. Doch auch sie gerät immer tiefer in Schulden. Ich sehe ihr Lächeln, das müder wird, und ich weiß, dass ich ihr das nicht länger zumuten darf.
Deshalb dieser Aufruf. Ich will meine Selbstständigkeit hinter mir lassen, ein neues Kapitel beginnen, ehrlich und schuldenfrei. Eine Insolvenz schließe ich für mich aus – aus Überzeugung und Ehre.
Wenn du helfen kannst – mit einer kleinen Spende, einem Teilen, ein paar aufmunternden Worten – dann danke ich dir von Herzen. Und selbst wenn du nur bis hier gelesen hast: Danke, dass du meine Geschichte mitgetragen hast. Vielleicht… ist es noch nicht zu spät.