Hallo
Mein Name ist Vera und ich bin 46 Jahre.
Meine Depressionen begannen als ich 14 Jahre alt war und mein Vater an Krebs erkrankte. Er kämpfte 3 Jahre gegen die Krankheit an und ich sah wie mein Vater immer schwächer und dünner wurde bis er kurz nach meinem 17. Geburtstag zu Hause verstarb. Für mich brach die Welt zusammen.
Ich versuchte jahrelang meine Depressionen zu verstecken, was mir größtenteils gelang. Wenn ich zu Hause war kam dann immer alles hoch, aber außerhalb meiner 4 Wände versuchte ich das ganze zu verstecken hinter einem Lachen, obwohl mir eigentlich nicht danach war. Ich verlor auch Freunde dadurch, da ich immer ausreden suchte wenn ich eingeladen wurde, weil ich so gut wie garnicht mehr aus dem Haus wollte.
Vor ca. 3 Jahren schaffte ich es nicht mehr das alles zu überspielen und es begann das ich das Haus fast nicht mehr verließ, außer ich musste dringend einkaufen oder musste zum Arzt. Meine Ärztin schrieb mich krank und meinte es wäre bestimmt nur vorübergehend aber so war es leider nicht. Zusätzlich brach ich mir noch den Fuß, seitdem hatte ich 2 OPs, bei der zweiten OP musste die Sehne des Fußes komplett verlegt werden. Bis heute kann ich noch nicht richtig laufen und es hat sich CRPS ( Komplex regionales Schmerzsyndrom), das auch noch nicht großartig erforscht ist, entwickelt. Dies belastet mich noch zusätzlich und für die Depressionen ist dies auch nicht gerade von Vorteil, weil man keinerlei Besserung merkt, 24/7 Schmerzen hat und man auch nicht weiß wie man diese Krankheit in den Griff bekommen kann.
Durch die Depressionen, den Unfall und die OPs fiel ich ins krankengeld, dann in die aussteuerung und musste Arbeitslosengeld beantragen. Dieses Geld ist viel weniger als das was ich verdiente, als ich noch gearbeitet hatte.
So kam es, langsam aber sicher, das ich nicht alles bezahlen konnte. Ich versuche zur Zeit das ich wieder aus den Depressionen raus komme (Therapie, Psychiater), was wirklich sehr schwer ist, aber ich kämpfe für meinen Mann, meine Kinder und meine lieben Enkelkinder. Doch zur Zeit haben sich eine Menge an Schulden aufgebaut, auch auf unserem Haus.
Meine größte Panik ist das ich das Haus verkaufen muss, denn dies ist mein einziger Rückzugsort wo ich etwas Ruhe habe und ich zumindest etwas entspannen kann. Muss ich in eine Mietwohnung, schon der Gedanke daran versetzt mich in Panik, denn dann ist immer jemand mit in dem Haus in dem ich wohne. Dann würde ich noch weniger raus gehen, da ich es oft vermeiden will jemandem zu begegnen, um nur 1 Problem von vielen aufzuzählen das ich habe.
Meine letzte Hoffnung ist jetzt nur noch einen Spendenaufruf zu starten damit ich ein paar Schulden zahlen kann, mein Kopf zumindest etwas weniger Stress hat und ich hoffentlich bald wieder Licht im Dunkeln sehe.
Ich würde mich über jeden Euro freuen der mir hilft etwas aus dem schuldenberg zu kommen.
Wer möchte darf diesen Spendenaufruf gerne teilen, auch darüber würde ich mich freuen.
Ich wünsche euch alles erdenklich Gute und vor allen Dingen viel Gesundheit.
Gruß
Vera