Hallo in die Runde, es muss weitergehen, und ich weiß gerade nicht wie ich es schaffen soll.
Ich versuche es mal zusammenzuschreiben und bin auch über jede erdenkliche Hilfe am Ende dankbar.
Meine Frau ist am 18.05.2024 von uns gegangen. Völlig verfrüht, völlig unerwartet.
Vorgeschichte ? Gibts eigentlich aus medizinischer Sicht keine, aber ich schreibe hier mal den Ablauf chronologisch von der Seele...
Am Montag den 13.05. sind wir zum Hausarzt wegen Magen-Darm gegangen, sie, meine Frau, war dort schon wackelig auf den Beinen, aber wir haben uns nichts weiter gedacht.
Im Laufe der Woche ginge es Ihr schlechter, aber nichts was irgendwie bedenklich wäre, halt wackeliger, schlecht luft bekommen, alles so Sachen die mit einer ausgewachsenen Magen-Darm Infektion durchaus in Verbindung gebracht werden können.
Am Mittwoch war ich dann noch in der Apotheke, habe dort Elektrolyte und Traubenzucker geholt.
Nachdem sie das eingenommen hatte, ging es Ihr auch besser. Wie gesagt, haben wir uns dabei nichts gedacht.
Am Donnerstag haben wir noch Wäsche, in Raten, gemacht, und am Freitag wollten wir zum Hausarzt, sie traute es sich jedoch nicht zu Fuß zu, so dass wir ins örtliche Krankenhaus gefahren sind.
Eines unsererer Kinder haben wir auch mitnehmen müssen, da ich, der Ehemann, auf Ihn Krank geschrieben waren (er hatte auch Magen-Darm).
Im KKH angekommen habe ich meine Frau in einen Rollstuhl in der dortigen Notaufnahme angemeldet, Sie wurde entgegen genommen.
Nach etwa 4h Wartezeit, wurden wir in einen anderen Raum gerufen und Fritz, der kurze den ich mithatte, wurde herausgeschickt, so dass für mich klar war, jetzt kommt ein Hammer.
Es wurde mir mitgeteilt, dass beim Anschluss der Herz-Lungen-Maschine zum entlasten des Kreislaufs ihr Herz stehen geblieben sei, sie 60 Minuten wiederbelebt haben, der Kreislauf jetzt stabil ist.
Auf Nachfrage was denn passiert, bzw wie es dazu kam, sagten sie eine Lungenembolie, ein Blutgerinsel, welches sich gelöst hat.
Sie wurde dann in das Herz-und Gefäßzentrum per Hubschrauber verlegt.
Wir sind , nachdem ich mit den Äezten dort telefoniert hatte, und mir mitgeteilt wurde, dass die Hirnschwellung aufgrund des Sauerstoffmangels nicht mit dem leben vereinbar sei, dort hin gefahren um uns zu verabschieden.
Die beiden kleinen habe ich nicht mit reingenommen, sie durften ein Kuscheltier dort lassen, ich wollte dass sie ihre Mama ohne Schläuche in Erinnerung haben.
Auf dem Rückweg von dort bekam ich am 18.05. um 0:28Uhr den Anruf, dass sie nicht mehr unter uns weilt.
Es ist hart, wenn auf einmal der geliebte Partner, Mutter, Ehefrau wegfällt, die Bürokratie ist ebenso hart an der Grenze des machbaren, hier möchte ich mich beim Bestattungshaus Lange, meinen Freunden, dem ehrenamtlichen Helfer der Rentenversicherung schonmal von ganzem Herzen danken, ohne euch weiß ich nicht wie weit ich bisher gekommen wäre.
Ich habe jedoch Angst vor der Zukunft, wie ich das alles allein, mit 3 Kindern, (Max (13) Fritz (8) und Charlie (8)) alles auf die Reihe bekommen soll.
Ich habe noch viel zu tun,die Arbeit, Betreuung, die Beerdigung, auch finanziell, von daher würde ich mich über jede Spende sehr sehr freuen.
Es wird hart, das weiß ich, aber ich muss es im Interesse meiner Kinder hinbekommen, deshalb hab ich mich hier angemeldet.
So jetzt stehen mir wieder die Tränen in den Augen, ich schließe hier jetzt meinen Text und versuche weiter Stark zu sein für die Kiddies.