Unsere Tochter brachte 2021 nach einem Notkaiserschnitt ihre Tochter zur Welt und konnte sie nicht einmal in ihren Armen willkommen heißen. Wegen starken innere Blutungen wurde sie notoperiert und kam auf die Intensivstation. Dort folgten 2 weitere Ops und viele Bluttranfusionen. Sie wurde ins künstliche Koma versetzt. Unsere Welt stand still, denn auf der einen Seite freuten wir uns über ein Enkelkind und auf der anderen Seite bangten wir um das Leben unserer Tochter. Jeden Tag bekamen wir schlechtere Nachrichten. Es stellte sich durch ein schweren septischen Schock ein Multiorganversagen ein und es wurde mit Dialyse begonnen.Die Ärzte hatten weiterhin den Verdacht auf eine seltene Erkrankung,aHus, die durch die Schwangerschaft oder der Geburt ausbrechen kann.
Jeden Tag waren wir mit ihrer kleinen Maus bei ihr und wenn es möglich war durfte sie mit ihr zusammen im Bett liegen.
Nach fast 3Wochen holten die Ärzte sie aus dem Koma, da sich ihre Werte wie ein kleines Wunder etwas besserten. Als sie wach war schaute sie uns fragend an und verstand die Welt nicht mehr.
Jeden Tag kämpfte sie sich weiter voran und nach knapp 2 Monaten durfte sie die Klinik verlassen.
Leider sind ihre Nieren nicht mehr angesprungen und 3x pro Woche Dialyse musste sie absolvieren 2022 stellte sie auf Bauchfelldialyse um, damit sie daheim bei ihrem Kind sein Konnte.Im Juni bekommt sie jetzt eine Lebendspende, die Niere ihrer Schwiegermutter und darüber sind wir heilfroh.
Ihr größter Wunsch wäre, wenn ihr Mann und ihr Sonnenschein in ihrer Nähe wären und sie nach der Transplantation jeden Tag besuchen könnten. Aber jeden Tag 180km fahren ist eine finanzielle Belastung. Vielleicht könnten wir durch liebe Spender eine Ferienwohnung in Erlangen mieten und anschließend auf der Reha auch.
Wir hoffen und beten, daß die Transplantation gut verläuft und unsere Tochter ein gesünderes Leben geschenkt bekommt und wieder ihren Beruf ausüben kann.
Ich wäre sehr berührt, und dankbar, wenn sie Unterstützung erhalten würde.
Vielen lieben Dank