Martin Matthes
26-05-2025 17:19
Gestrige E-Mail (wichtige Daten würde vorher entfernt aus Datenschutz Gründen).
Sehr geehrter Herr/Frau Wittke,
mein Name ist Angelina, und ich wende mich mit einem schweren Herzen an Sie. Vor wenigen Tagen mussten wir unseren kleinen Lenox in der 25 SSW gehen lassen. Er wiegt 520 Gramm und war unser lang ersehntes Wunschkind.
Wir haben von Ihrem geplanten Bestattungsangebot für Sternenkinder ab 500g/24. SSW gehört und gehofft, dass Sie uns in dieser schwierigen Zeit unterstützen könnten. Besonders wichtig wäre uns eine individuelle Abschiednahme, vielleicht mit einem kleinen Sarg oder einer besonderen Zeremonie, da unser Lenox so kurz, aber so tief geliebt war.
Leider sehen wir auf Ihrer Website, dass Ihr Dienst noch nicht verfügbar ist. Das bricht uns noch mehr das Herz, denn wir wünschen uns so sehr, dass unser Kind würdevoll und liebevoll begleitet wird, nicht nur als „Formalität“.
Können Sie uns vielleicht trotzdem weiterhelfen?
- Wissen Sie, wer stattdessen so früh bestattet?
- Gibt es eine Warteliste oder vorläufige Kontaktmöglichkeit für Ihre Eröffnung?
Wir verstehen vollkommen, wenn Sie noch nicht startbereit sind, aber jede kleine Information wäre für uns wertvoll.
Mit traurigen Grüßen,
Angelina und Peter Krüger.
Meine Antwort:
"Sehr geehrte Familie Krüger,
Ihre E-Mail hat mich zutiefst berührt, und es tut mir unendlich leid, dass ich Ihnen aktuell noch nicht helfen kann. Mein Herzblut liegt genau in solchen würdevollen Abschieden, aber leider ist mein Bestattungsinstituts noch nicht geöffnet.
Ich kann ihnen leider auch keinen direkten, anderen, Bestatter empfehlen der sich auf solch Bestattung spezialisiert hat in Berlin/Brandenburg.
In stiller Anteilnahme,
M.Wittke (Sternchen Bestattung)"
Martin Matthes
24-04-2025 14:00
Gestern Abend, am 23. April 2025, führte ich ein Videotelefonat mit Svenja und Michael, einem jungen Paar, das vor einigen Tagen ihr Föten in der 36. Schwangerschaftswoche aufgrund eines DNA-Fehlers verloren hatte. Ihre Gesichter waren rot und geschwollen von den Tränen, und ihre Stimmen zitterten vor Trauer.
Sie erzählten mir, dass sie nach einem Bestattungsgeschäft suchten, das sich auf die Bestattung von Föten spezialisiert hatte, und dass sie mich gefunden hatten. Sie waren so dankbar, dass sie endlich jemanden gefunden hatten, der ihre Trauer verstand und ihnen helfen konnte.
Aber als ich ihnen sagte, dass ich noch kein eigenes Geschäft habe und dass ich mich noch in der Phase befinde, in der ich Spenden sammle, um mein Geschäft zu eröffnen, brachen sie zusammen. Sie hatten so sehr auf mich gezählt, um ihre Trauer zu bewältigen und ihrem Föten die letzte Ehre zu erweisen.
Ich fühlte mich so hilflos, als ich sah, wie sie weinten und sich aneinander klammerten. Ich wusste, dass ich ihnen nicht helfen konnte, wie ich es wollte, und das machte mich so traurig.
Ich sagte ihnen, dass ich alles tun würde, um mein Geschäft so schnell wie möglich zu eröffnen, damit ich ihnen helfen konnte, ihrem Föten die würdevolle Bestattung zu geben, die es verdiente. Sie nickten und sagten, dass sie auf mich zählten.
Ich wusste, dass ich noch viel zu tun hatte, um mein Geschäft zu eröffnen, aber ich war entschlossen, es zu tun, damit ich Svenja und Michael helfen konnte, ihre Trauer zu bewältigen und ihrem Föten die letzte Ehre zu erweisen.
Martin Matthes
15-04-2025 20:30
Gestern, am 14. April 2025, erhielt ich einen Anruf von einem Paar, dessen Tochter Ronja im Hospiz gestorben war. Sie waren am Boden zerstört und suchten nach jemandem, der ihnen helfen konnte, Ronja eine würdevolle Beerdigung zu geben.
Die Eltern, Anna und Marcel, erzählten mir, dass Ronja ein kleines Mädchen war, das an einer schweren Krankheit litt. Sie war erst 6 Jahre alt und hatte ihr ganzes Leben im Hospiz verbracht.
Anna und Marcel baten mich, weil sie wussten, dass ich ein Bestattungsgeschäft eröffnen wollte, das sich auf die Bestattung von Kindern spezialisiert. Sie hofften, dass ich ihnen helfen konnte, Ronja eine würdevolle Beerdigung zu geben.
Ich fühlte mich so gerührt von der Geschichte von Ronja, aber ich musste ihnen leider absagen. Mein Geschäft existierte noch nicht, und ich hatte nicht die Mittel, um ihnen zu helfen.
Ich erinnere mich an das Gespräch mit Anna und Marcel. Sie waren so dankbar für meine Bereitschaft, ihnen zu helfen, aber sie verstanden auch, dass ich noch nicht in der Lage war, mein Geschäft zu eröffnen.
"Wir verstehen, dass Sie noch nicht bereit sind", sagte Anna. "Aber wir hoffen, dass Sie bald existieren werden, um anderen zu helfen."
Ich fühlte mich so gerührt von ihren Worten und wusste, dass ich alles tun würde, um mein Geschäft zu eröffnen und anderen zu helfen.
Heute, am 15. April 2025, denke ich noch immer an Ronja und ihre Familie. Ich hoffe, dass mein Geschäft bald existieren wird, um anderen Familien in ähnlichen Situationen zu helfen.
Martin Matthes
07-04-2025 13:10
Hallo liebe Leser, liebe Leserinnen, liebe Unterstützer, liebe Unterstützerinnen, Es werden langsam mehr unterstützter die der Meinung sind dass Sternchen Bestattung eine gute Idee und auch wichtig ist.
Ich möchte mich bei den ganzen, momentanen, Spendern herzlich bedanken für das glauben an das Bestattungsgeschäft.
Vielen lieben Dank ❤️