Hallo ihr Lieben,
ich habe es versucht zu vermeiden, aber die Tierarztkosten von meinem Hundeopa Manfred fressen mich mittlerweile einfach auf.
Manni ist ein 11 jähriger Mischlingsrüde, den ich vor 6 Jahren aus dem spanischen Tierschutz adoptiert habe. Wer mich kennt, weiß, was mir dieser Hund bedeutet. Wir sind unzertrennlich und von Anfang an ein eingespieltes Team.
Vor einigen Wochen begann dann leider plötzlich unsere kleine Tragödie.
Was eigentlich nur ein Routinebesuch bei unserem Tierarzt werden sollte, aufgrund seiner langsam trüber werdenden Augen, stellte sich als der Beginn einer langen Reise bei diversen Spezialisten heraus.
Der Verdacht zu Beginn war eine beidseitige Linsenluxation. Das bedeutet, dass sich die Linse im Auge verschoben hat und sich frei bewegt. Das linke Auge ist bei Manni stärker betroffen, als das rechte.
Da sich der Tierarzt jedoch nicht ganz sicher war und ihm für eine konkrete Diagnose die passenden Gerätschaften fehlten, bekam ich eine Überweisung in ein Fachzentrum für Augenheilkunde mit dem Vermerk auf dringenden Handlungsbedarf und diversen Medikamenten, die uns solange über Wasser halten sollten.
Nach Telefonaten mit zwei verschiedenen Anlaufstellen bekam ich auch recht schnell einen Termin und fuhr direkt mit Manni ins 1h entfernte Chemnitz. Ich bin froh, dass alles so schnell ging und wir als Patient ‚dazwischen geschoben‘ wurden, denn dem Hundeopa ging es inzwischen immer schlechter. Knapp 4 Stunden haben wir in dem Fachzentrum für Augenheilkunde verbracht. Unzählige Untersuchungen musste er über sich ergehen lassen, um abzuklären, ob seine Augen zu retten sind bzw ob eine OP aufgrund einer Linsenluxation notwendig ist. Diese würde mit Nachsorge für beide Augen ca 4000€ kosten.
Um herauszufinden, was Mannis Augen fehlt, wurde eine ganze Reihe an Untersuchungen gemacht. Von einer Spaltlampen-untersuchung, über Ultraschall, Ophthalmoskopie, Fundusphotographie, Tonometrie und und und. Die Liste ist lang. Dann wurde dem kleinen Mann noch Blut abgezapft und ein paar weitere Spezialisten zur Gesamtauswertung hinzugezogen.
Endergebnis ist vorerst, dass die Linsen scheinbar noch fest sind, er aber eine Entzündung im Sehnerv hat – beidseitig. Das linke Auge ist jedoch auch aufgrund seines Alters schon wesentlich mehr angegriffen. Um die Entzündung zu stoppen, wurde er vorerst auf Antibiotika gesetzt und in 14 Tagen erfolgen nochmals –so ziemlich die gleichen - Untersuchungen und dann wird ihn zusätzlich noch eine Neurologin untersuchen, weil der Verdacht im Raum steht, dass der kleine Mann eventuell einen Tumor zwischen Auge und Spatzenhirn hat.
Ich hoffe einfach erstmal das Beste und will gar nicht daran denken, was wäre wenn….
Die bisher angefallenen Kosten habe ich bereits übernommen. Diese belaufen sich auf mehrere hundert Euro. In spätestens 2 Wochen muss ich jedoch nochmals mit einer hohen dreistelligen Summe rechnen und sollte sich dort rausstellen, dass Manni wirklich eine Operation braucht, bin ich bereits im vierstelligen Bereich, was für mich einfach momentan gar nicht mehr finanziell zu stemmen ist. Ich möchte hier nicht sämtliche Kosten erstattet bekommen, sondern lediglich die enormen Kosten abfedern, die auf mich zugekommen sind und zukommen werden und ich wäre jedem einzelnen Tierfreund unglaublich dankbar, wenn er Manfred und mich unterstützen würde beim Kampf um sein Augenlicht. Dabei hilft uns jeder Euro.
Optimistische Grüße und ein Pfoten-High-Five,
Anne & Fred