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vom Heimkind zur Studentin und dann?

Um meinen Werdegang besser beschreiben zu können, muss ich etwas ausholen.... Ich bin in einem Kinderheim aufgewachsen, da meine Mutter sehr krank und mein Vater verstorben ist. Damals sah keiner Hoffnung in mir. Aber ich wollte und will auch heute kein Mitleid von den Menschen um mich herum! Was passiert ist, kann man nicht ändern! Aber man kann das beste daraus machen! Mein Ehrgeiz trieb mich an! Ich besuchte eine Hauptschule und machte dort meinen Quali. Aber damit gab ich mich nicht zufrieden. Ich machte eine Ausbildung zur Kinderpflegerin und bin dann als Aupair nach Frankreich gezogen. Zurück in Deutschland machte ich eine Ausbildung zur Erzieherin und hatte dadurch die Möglichkeit mein Fachabitur zu machen. Mein Traum war es, mit behinderten Menschen zu arbeiten. Denn in meinem Berufsanerkennungsjahr erkannte ich, dass diese Menschen so unglaublich dankbar sind und so viel zurückgeben von dem was man für sie tut. Also wollte ich Sonderpädagogik Lehramt studieren. Doch als Erzieherin hat man es auf einer angesehenen Uni nicht leicht. Nur 1% berufsqualifizierte nimmt die Uni Jährlich an. Ich bekam im Jahr 2019 also eine Absage. Doch das hinderte mich nicht daran es wieder zu versuchen. Schließlich bekam ich dieses Jahr einen Platz an der Uni und war überaus glücklich, endlich meinen Traumberuf zu erlernen.

Doch dann der nächste shock: Ich bekomme kein Bafög, da mein Studium ein selbstständiges und kein Aufbau- oder Ergänzungsstudium ist. Jetzt stehe ich am Rande meiner Verzweiflung. Die Bewerbungsfristen für Stipendien sind bereits abgelaufen. Meine Mutter leidet immernoch unter Borderline, übt nur einen geringverdienenden Job aus und kann mich deshalb nicht finanziell unterstützen.  Aufgrund der aktuellen Situation finde ich auch keinen Nebenjob, den ich ausüben kann. 

Nun kann ich meine Miete nicht mehr zahlen und stehe vor dem Aus. Es war mein größter Traum, dieses Studium zu machen... und nun kann ich ihn nicht wahr werden lassen, da die finanzielle Unterstützung fehlt. Es wäre das schlimmste für mich, wenn ich deshalb mein Studium abbrechen müsste. 

Mein Ehrgeiz und meine Liebe zum Menschen haben mich weiter gebracht, als es je einer geglaubt hätte. Doch was bringt einem der Ehrgeiz? Wie soll ich weiter machen, wenn ich mir nichtmal eine Wohnung leisten kann?

Bildung ist so wichtig.... warum kann das von Seiten des Staates nicht besser gefördert werden?

Vielleicht könnt ihr mir helfen, in dieser doch so Schwierigen Zeit?

Vielen Dank!

Liebe Grüße, 

Yvonne



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