Ich bin Christine Margarete Hennig, Deutsche und lebe seit fast 14 Jahren in einem Dorf in der 3. Welt. Seit meiner Jugend ist es mir ein Anliegen, Menschen in der 3. Welt zu helfen. Die Suche danach ihre materielle Situation zu verbessern, führte zu zwei Besuchen in Indien bei denen mein Mann und ich jeweils mehrere Wochen mit den Betroffenen lebten und so aus erster Hand einen Einblick in die Situation vor Ort bekamen. Es folgten zwei mehrwöchige Besuche in Pakistan, mit sehr intensiven Kontakten zu lokalen Leitern, bei denen wir auch zum Teil lebten.
Die Situationen der jungen Mädchen und Frauen und besonders die der Witwen in Indien und Pakistan habe ich persönlich kennengelernt. Ähnlich geht es den jungen Mädchen und Frauen in Bangladesch. Für Frauen ist es eine entscheidende Hilfe, wenn sie durch Nähen von Kleidungsstücken ihre Haushaltskasse aufbessern können. Viele Witwen können von ihre Verwandten nicht unterhalten werden. Für sie ist eine solche Verdienstmöglichkeit überlebensnotwendig. Viele dieser Frauen hatten keine Chance in ihrer Jugend die Schule zu besuchen weil die Eltern zu arm waren, die monatlichen Schulgebühren aufzubringen. So blieben die Töchter Analphabetinnen, die meisten von ihnen ihr ganzes Leben.
Nähschulen für solche Frauen sind deshalb eine enorm kostengünstige Methode um die Situation der Armen wesentlich und nachhaltig zu verbessern.
Das Geld wird verwendet für: Gehälter von Nählehrerinnen, Nähmaschinen, Werkzeuge und Kleinmaterialien und Stoffe, Einstiegshilfen für Selbständigkeit.
In allen 3 Ländern, Indien, Pakistan und Bangladesch sollen neue Nähschulen eröffnet werden. Die Nachfrage ist dort sehr groß. Frauen, die sich selbständig machen wollen möchten wir (ich arbeite mit den Leitern dort eng zusammen) eine Nähmaschine als Start schenken.