Hallo, mein Name ist Frank, ich bin 47 Jahre alt, Alkoholiker seit 17 Jahren trocken. Nicht einen Tropfen mehr. Seit ich meine Lebensgefährtin, die auch meine lange vermisste Jugendliebe ist, zum ersten Mal nach 15 Jahren traf, es hat sich angefühlt als wäre kein Tag, keine Stunde vergangen. Diese weichen Knie, dieses leichte Kribbeln....Vor allem aber dieses tiefgehende, grundlegende Vertrauen zwischen uns...wow.
Am Abend vor unserem Treffen trank ich mein letztes Bier. Das ist jetzt 17 Jahre her, wor haben 2 Kinder und sind immer noch zusammen.
Aber leider ist nicht ganz alles perfekt... Seit 2019, quasi mit Beginn der Pandemie damals, habe ich grosse, tiefe und nicht heilende Wunden an beiden Füssen. Normalerweise liegt bei derartigen Wunden eine massive Durchblutungsstörung oder aber Diabetes zugrunde. Bei mir ist es genau das eben nicht. Und jeder Arzt, behandelt mich als diabetiker. Dabei geht in der Regel auch das Schmerzempfinden im Fuß verloren oder sehr gedämpft. Da ich weder das eine noch das andere habe sind alle nerven intakt und ich habe volles Schmerzempfinden an diesen Wunden.
Und Ärzte glauben einem nicht, hab so oft Dinge gehört wieb"So starke Schmerzen können sie gar nicht haben." 2020 führte dieser 'Unglaube' dazu, dass meine erste OP ohne jegliche Betäubung stattfand, das war echt übel damals. Inzwischen hatte ich 7 Ops an beiden Füssen, dazu 3 Eigenhauttransplantationen,1 Fischhauttransplantantion. Nix funktioniert, keine Besserung in Sicht.Seit mehr als sechs Jahren sitze ich deswegen in meiner Wohnung, Kurze Strecken an Krücken bekomme ich hin, kann mich auf kurzen Strecken an Krücken fortbewegen. Ich kriege jeden Tag neue Verbände und alle 14 Tage fahr ich mit Taxi zum Arzt, das ist in der Regel das einzige mal in der Woche,ich der ich draußen bin.
Ich möchte mich gern wieder unabhängig bewegen können. Ich habe meine Sucht besiegt, mich aus dem Sumpf gewühlt, die Liebe meines Lebens gefunden und zwei Kinder aufgezogen. Aber das hier....das hier schaffe ich nicht, nicht aus eigener Kraft. Ich kann geradezu spüren, wie mit jeder weiteren Woche in dieser Lage die Lebensfreude aus mir schwindet. BITTE, ich möchte nicht noch einen Sommer in der Wohnung versauern, ich möchte nicht einen einzigen weiteren Auftritt meiner Tochter versäumen. Bitte, spendet und teilt!! Herzlich dank für die bisherigen Spenden und die, hoffentlich, folgenden ebenfalls.
Vielleicht kann ich auf diesem Weg die Mittel zusammen bekommen, die mir wieder mehr unabhängigkeit und Mobilität verschaffen können. Bitte, helft mir zurück nach draußen, Bitte, gebt mir meine Mobilität zurück, und Bitte, gebt mir die Chance, mein Leben wieder aufzunehmen.
Zu den Fotos: sie zeigen mich im Rahmen meiner Familie, meine Tochter Ems am Mikrofon, Ems mit Band.....möchte sie endlich auf einer Bühne sehen. Hören kann ich sie jeden Tag und sie ist richtig gut geworden.
Meine Frau und ich sind leicht zu erkennen, wir sind die kleinsten.....Der Grosse,Till, er war drei als ich zu den beiden kam. Er ist hier aufgewachsen, also mein quasi-Sohn.
Und dann ist da dieser Fuss, der zweite ist nicht besser ..
ich möchte mein Leben wiederhaben, möchte meine Familie besser unterstützen können. Vor allem aber möchte ich die Möglichkeit, mich unabhängig auf welchen weg auch immer machen.
Mit meiner Familie, der Wohnung in grüner Umgebung, Hunde....ich wurde vor vielen Jahren mal gefragt, was denn meine Träume seien, ich hab gesagt: eine tolle Frau,(ich bekam die allerbeste), ein oder zwei Kinder, eine wohnung im Grünen und einen oder zwei Hunde.
All das habe ich inzwischen, aber mir fehlt es sehr, meine tolle Familie in der Welt da draußen zu erleben, Emily mit Chor oder Band endlich mal live erleben. Das wäre mein Happy End.
Herzlichen Dank
Frank