Mein Name ist Sandra, und ich bin mir unsicher, wie ich meine aktuelle Situation am besten beschreiben soll. So etwas habe ich bisher noch nie erlebt.
Ich fühle mich völlig überfordert und sehe keinen anderen Weg, als auf dieser Plattform um Hilfe zu bitten. Seit Tagen sitze ich hier und versuche, die richtigen Worte zu finden.
Nun wende ich mich an euch, in der Hoffnung, Unterstützung zu bekommen.
Vor etwa drei Jahren wurde bei mir eine Depression und eine posttraumatische Belastungsstörung diagnostiziert – auch wenn die Anzeichen schon viele Jahre zuvor begonnen hatten, ohne dass ich es wusste.
Diese Belastungen haben dazu geführt, dass ich irgendwann kaum noch in der Lage war, mich um mein Haus oder um mich selbst zu kümmern. Anfangs habe ich mich aus Scham nicht getraut, Hilfe anzunehmen. Doch durch die Unterstützung meiner besten Freundin begann ich eine Therapie.
Ich war dreimal in einer Tagesklinik, verbrachte fünf Wochen in einer Reha, und habe nun monatliche ärztliche Betreuung. Das alles hat mir schon sehr geholfen. Jetzt möchte ich mein Leben und auch mein Zuhause wieder in Ordnung bringen.
Dazu bräuchte ich einen Container, um alten Ballast hinter mir zu lassen und mein Haus wieder bewohnbar zu machen.
Leider reicht mein wöchentliches Budget von 70 Euro – von dem ich auch meine geliebte Hündin und meinen Kater versorge – nicht aus, um die Kosten dafür zu tragen. Das Amt kann mich in dieser Hinsicht nicht unterstützen, aber für mich ist dieser Schritt dringend nötig.
Ich muss auch zeigen, dass ich mein Zuhause wertschätze und alles dafür tue, um es zu behalten – das ist eine Bedingung, die mir auferlegt wurde.
Auf jeden Fall werde ich den Kostenbeleg hier veröffentlichen, um transparent zu machen, dass jeder gespendete Betrag genau dafür verwendet wurde.
Ich danke euch von Herzen für jede Form der Unterstützung.
Herzlichst Sandra ( mit Mila und Tom)