Hallo Zusammen,
zunächst einmal möchte ich mich herzlichst dafür bedanken, dass Ihr Euch für mein Schicksal interessiert und Euch die Zeit nehmt meine Geschichte durchzulesen. Das ist nicht selbstverständlich!
Ich heiße Hannah und bin 25 Jahre alt. Bis zum letzten Jahr war ich im sozialen Bereich (Jugendamt und KITA) berufstätig und durfte viele junge Menschen auf ihrer ganz eigenen Reise begleiten. Seit der 3.Klasse leide ich allerdings an einer krankhaften Fettverteilungsstörung: Dem Lipödem. Seit 2025 befinde ich mich imStadium 3 dieser Erkrankung. Neben der Lipödem-Diagnose erhielt ich zeitgleich ein Lymphödem, was durch Wassereinlagerungen gekennzeichnet ist. Die Kombination beider Krankheiten ist besonders präsent in den Beinen. Seit drei Jahren sind außerdemdie Arme betroffen.
Trotz völliger Ausschöpfung aller konservativen Heilmittel (manuelle Lymphdrainage, Kompressionsstrumpfhosen, Sporttherapien usw.) nehmen die Schmerzen immer weiter zu und schränken mich zunehmend in meinem (beruflichen) Alltag ein.
Langfristige Abhilfe kann nur durch sogenannte Liposuktionen erfolgen. Da die Krankheit unaufhaltsam fortschreitet, benötige ich bereits jetzt vier Operationen. Hierbei fallen Kosten in Höhe von 17.500 EURO an.
Die Krankenkasse weigert sich trotz mehrfacher Antragsstellung inkl. Widersprüche die Kosten für diese medizinisch notwendigen Eingriffe zu übernehmen. Neben diesen beiden Diagnosen habe ich ebenfalls mit einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) durch mehrfache sexualisierte Gewalt zu kämpfen. Hierfür befinde ich mich in ambulanter Traumatherapie, wodurch ich momentan nur geringfügigarbeitsfähig bin und weshalb es mir unmöglich erscheint die Kosten selbst zu tragen. Eine medizinische Reha erfolgt ab Februar.
Zu meiner Person: ich bin ein sehr empathischer, ehrgeiziger und liebenswürdiger Mensch, der viel in Bewegung ist, um die Schmerzen besser regulieren zu können. Ich betreibe seit meiner Jugend Krafttraining, welches seit zwei Jahren aber kaum mehr auszuführen ist, da die Schmerzen (Druckempfinden durch Krämpfe und Wassereinlagerungen) meinen Alltag zunehmend beherrschen. Leichte Stöße reichen aus, um blaue Flecken zu bekommen. Seit ein paar Monaten werde ich zudem von den Schmerzen um den Schlaf gebracht. Treffen mit Freundinnen muss ich zum Teil vorzeitig beenden, da ich nicht mehr stehen, sitzen oder laufen kann vor Schmerzen. Die „Elefantenbeine“ haben zur Folge, dass ich mich besonders im Sommer vor Schmerzen sozial Isoliere, da sich die Symptome durch steigende Temperaturen zusätzlich verschlimmern. Dieser Leidensdruck schlägt sich mittlerweile ebenso auf mein mentales Wohlbefinden nieder. Denn plötzliche Gewichtszunahmen von bis zu 10kg gehören seit Jahren zu meinem Alltag dazu.
Diesen Weg hier jetzt einzuschlagen fällt mir alles andere als leicht und ist zum Teil mit großer Scham behaftet. Doch nachdem ich vergangenen Monat gerade so ‚einer Thrombose entkommen konnte, ist mir der Emst der Lage nochmals bewusst geworden.
Ich wäre Euch von Herzen dankbar, wenn Ihr meine Geschichte teilt und Ihr mich durch eine Spende meinem Ziel, ein schmerzfreieres Leben zu erreichen, näher bringen könntet. Jeder Cent ist ein Geschenk und ich möchte mich aufrichtig bei jedem von Euch dafür bedanken, der oder die bis hier hin gelesen hat.
Eure Hannh 🙃