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Nein zur Depression

Bitte helfen Sie mir mit einer kleinen Spende, meine Depression zu überwinden!

Mein Name ist Olivia, ich bin 19, bald 20 Jahre alt und komme aus einem kleinen Dorf mitten im Nirgendwo. Ich bitte Sie um ihre Unterstützung, um ein neues Kapitel meines Lebens aufschlagen und meine Zukunft lebenswert gestalten zu können. Warum lebenswert? Lassen Sie mich bitte erklären. Ich leide seit ich denken kann an Selbsthass, Schuldgefühlen und Suizudgedanken. Dazu kommen chronische, täglich auftretende Kopfschmerzen, Konzentrationsschwierigkeiten und starke Schlafstörungen. Alkoholkonsum, Nikotinkonsum und Selbstverletzung sind etwa seit meinem 14. Jebensjahr mein Rettungsanker gewesen, auch wenn ich wusste, wie falsch das ist, aber ich wusste mir nicht anders zu helfen. Ich habe gekämpft, um niemandem zu zeigen, wie gebrochen ich bin und vor allem mir selbst vorzuspielen, dass ich nicht krank bin.

Irgendwie habe ich es geschafft, mich bis zum Abitur durchzukämpfen und das auch passabel zu bestehen. Um ehrlich zu sein, habe ich keine Ahnung, wie ich das geschafft habe. Verstehen Sie mich nicht falsch - ich suche kein Mitleid, nur einen Ausweg. Diese Symptome (nur um einen kleinen Einblick zu geben) einer Art der Depressionen resultieren vermutlich aus jahrelangem sexuellen Missbrauch, dem ich ab dem Alter von 5 oder 6 Jahren ausgesetzt war. Dazu kommt, dass meine Mutter ebenfalls mit sehr starker Wahrscheinlichkeit unter undiagnostizierten und somit unbehandelten Depressionen leidet und diese Neigung an meine Geschwister und mich weitergegeben hat.

Das betraf auch meinen ältesten Bruder, der sich vor 2 Jahren im Alter von 27 Jahren das Leben nahm. Wir standen uns sehr nahe und es war, wie Sie sich bestimmt vorstellen können, ein schrecklicher Schlag für die ganze Familie. Ich kämpfe seit Jahren sehr stark gegen die Suizidgedanken an, stieß aber vor allem nach meines Bruders Tod oft an meine Grenzen. Seitdem er gestorben ist, kämpfe nicht mehr ich, sondern mein Freund um mein Leben. Er hat mich davon überzeugt, dass es keinen Sinn macht, auf den Tod zu warten und hat mich überredet, zu einem sehr berühmten und ausgezeichneten Psychiater und Psychotherapeuten zu gehen, weil ich 'gewöhnlichen' Ärzten wegen schlechten Erfahrungen nicht vertrauen kann (ganz abgesehen von allgemeinen Vertrauensproblemen) und ich wirklich nur Gutes über diesen Arzt hörte. Daraufhin wurden mir sofort Antidepressiva verschrieben, da eine Therapie keinen Sinn gehabt hätte, weil der Arzt erkannt hat, dass ich zu dem Zeitpunkt noch zu verstockt in dem Glauben war, dass man mir nicht helfen könnte. Zu etwa derselben Zeit bin ich als Au Pair ins Ausland geflüchtet, weil zu Hause zu viele Trigger vorhanden sind und ich es in meinem Zustand sonst nicht mehr lange ertragen hätte, ohne mein Leben zu beenden. Nun läuft meine Zeit hier ab und ich muss bald wieder nach Hause.

Und hier kommen Sie, liebe Leserin, lieber Leser, ins Spiel. Ich bitte Sie, helfen Sie mir, auf meine Beine zu kommen und in das Leben zu finden! Ich möchte eine Ausbildung zur Krankenschwester machen, bekomme aber dabei nicht genug Geld, um eine Wohnung zu mieten (Ich bekomme nur Kindergeld, was niemals reichen würde). Ich kann aufgrund meiner psychischen Gesundheit nicht zu Hause leben, möchte aber lernen, meine Vergangenheit zu akzeptieren und meine Probleme zu lösen. Dafür brauche ich jedoch professionelle Hilfe. Mein Psychiater verlangt für Therapien aber ziemlich viel Geld (300€ pro Stunde) und das kann ich ihm nicht geben. Ich glaube aber, wenn mir irgendjemand helfen kann, dann ist es er, denn er ist ein wirklich guter Arzt. Meine Eltern würden mir gerne helfen, müssen aber noch ein Haus abbezahlen und haben selbst kaum Geld und mein Freund hat gerade erst sein Studium beendet und hat noch nicht einmal ein Auto, weshalb er mir auch nicht helfen kann. Darum brauche ich Sie! Ich kann Ihnen persönlich nichts als meine unglaubliche Dankbarkeit und in Zukunft den Dienst als Krankenschwester für die Öffentlichkeit anbieten, aber ich bitte Sie, helfen Sie mir, meine Krankheit zu überwinden und meine Ausbildung zu finanzieren!

In tiefer Dankbarkeit,

Olivia 



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