Liebe Leser,
unser Labrador Monty hat in einem Monat seinen 8. Geburtstag.
Monty ist ein sehr liebebedürftiger Labrador, er ist sehr eigensinnig, der weiß wo er lang möchte und wie weit er kurz vor dem Fressen noch gehen will und das auch deutlich zeigt. ;-) Monty buddelt gern nach Mäusen, ist sozial auf der Hundewiese und ruht sich gern im Bett oder auf der Couch aus.
Am letzten Mittwoch im Juni 2025, und das Ganze ist kein Scherz, auch noch 5 Tage vor unserem Sommerurlaub, bekam ich einen Anruf von unserem Sohn, der Monty sei gestürzt, hat laut aufgeschriehen, humpelte noch ins Treppenhaus und konnte dann gar nicht mehr laufen. Er saß im Treppenflur und er bekam ihn nicht mehr bewegt (siehe Fotos).
Ich fuhr also wieder nach Hause und das Foto, wie er im Treppenhaus saß war der Anblick, wie ich ihn 20min. später vorfand. Unsere Nachbarin hatte sich rüherend in der Zeit um Hund und Kind mitgekümmert. Er konnte also nicht aufstehen und sich nicht ablegen. Er zitterte, weil er sich die ganze Zeit in der Position befand. Ich rief sofort in der Tierklink an... dort bekam er 2 Spritzen und sollte ins CT.
CT bei einem Hund dieser Größe kostet schon einmal 4-stellig. Eine Tier OP-Versicherung haben wir, die zahlt aber nur, wenn auch operiert wird.
Am Abend hatten wir durch sehr gute Kontakte eine Klinik gefunden, die ihn kurzfristig für ein CT eingeplant hatte. Bis dahin hatte er weder gepullert noch Haufi gemacht. Es musste ihm also ein Harnkatheter gelegt werden und er wurde stationär aufgenommen.
Das CT hat jetzt ergeben, dass es zum Glück kein Bandscheibenvorfall ist und er nicht operiert werden muss. Aktuell warten wir noch eine 2. Meinung ab, aber der Verdacht lautet Faserknorpel-Embolie. Das heißt es hat sich Faserknorpelgewebe aus der Bandscheibe gelöst und ist in die Blutgefäße gelangt, was diesen plötztlichen Schmerz/Aufschrei ausgelöst hat.
Nun ist er hinten erstmal stark eingeschränkt und kann nicht stehen. Das eine Bein benutzt er vorerst gar nicht mehr und das Andere nur zum Teil. Er befindet sich aktuell noch in der Tierklinik. Es soll alsbald der Katheter gezogen werden und dann wird geschaut, wenn er wieder alleine pullert, kann er wieder abgeholt werden. Es wird nun viel Physiotherapie nötig sein, um ihn wieder bestmöglich mobil zu bekommen.
Wir sind überglücklich, dass wir unseren Hund behalten können, denn er fehlt uns schon die kurze Zeit sehr. Jede Spende hilft uns, zur psychischen auch die finanzielle Last zu mildern.
Wir danken Euch von ganzem Herzen, dass ihr uns mithelft, Monty wieder mobil zumachen.
Monty's Familie