Hallo,
wo soll ich nur anfangen zu schreiben ohne dass der Text alles sprengt.
2024 wurde ich nach sehr langer Wartezeit endlich an meinem Bauch operiert. Ich hatte Faustgroße Gewächse die zu ständigen Schmerzen und Einschränkungen im Alltag geführt haben. Leider ging bei dieser Operation alles schief was schief gehen kann. Ich hatte eine E.colic die fast dazu geführt hat das ich gestorben wäre. Dazu hatte ich eine Bauchdeckenentzündung was dazu geführt hat das mir 2/3 der komplette Bauchdecke entfernt werden musste. Das Gewebe in meinem Bauch war hochgradig entzündet und schwarz. In 5 Wochen wurde ich insgesamt 9 mal operiert um die Entzündung aus meinem Körper zu bekommen. Nach ca. 6 Wochen kam dann die Nachricht das mein Bauch soweit ist und eine Hauttransplantation durchgeführt werden kann. Nach 9 Wochen in der Klinik wurde ich mit einer Hauttransplantation mit 290 Stichen entlassen. 4 mal am Tag kam der Pflegedienst um meine Wunde zu versorgen. Nach Insgesamt 7 Monaten Kampf konnte ich wieder ein halbwegs normales Leben führen. Ich musste wieder lernen normal zu gehen und konnte wieder ohne Schmerzen atmen.
Im Mai 2025 wurde ich durch eine Vergewaltigung schwanger. Jedoch wurde die Schwangerschaft erst in der 20 Woche festgestellt.
Ich wurde mit der Feststellung der Schwangerschaft erneut in der Klinik stationär aufgenommen um meinem Bauch zu beobachten. Da ich keine Familie mehr habe und man in diesen schweren Zeiten merkt wer wirkliche Freunde sind und wer nicht habe ich fast alles verloren. Mein Auto musste ich verkaufen um meine Wohnung zu sichern. Dank meines Vermieters kann ich die ausstehenden Mieten auf Raten abbezahlen.
Die Ämter haben mir kaum bis gar nicht geholfen.
Am 1.02.2026 kam meine Tochter Anastasia zur Welt. Leider ist ihr Start ins Leben etwas holprig. Sie hat Atem- und Sauerstoffprobleme, aber dank der Geräte die wir haben wird es von Woche zu Woche besser.
Wir müssen alle 2 Tage in die Klinik für Untersuchungen. Aktuell machen wir das mit Bus und Bahn was für mich Schmerzen ohne Ende bedeutet und für meine Tochter auch nicht das beste ist. Wir wohnen 25 km von der Klinik entfernt auf dem Land. Eine Strecke bis zur Klinik sind für uns 2,5 Stunden weg.
Durch die ständige Anstrengung kann mein Bauch nicht gut heilen und die viele Bewegung ist so schlimm geworden das ich mit Rollstuhl und Kinderwagen meine Wege erledige, weil ich mir nicht mehr anders zu helfen weiß.
Ich suche Unterstützung um ein kleines Auto zu kaufen und die Zuzahlungen für die Geräte meiner Tochter zu bezahlen.
Ich bin über jede Hilfe dankbar.
Liebe Grüße
Anna und Anastasia