Hallo mein Name ist Frank, ich werde im Dezember 62 Jahre alt und bin kfm. Angestellter. Ich leide seit ca. 18 Jahren unter Depressionen mit schweren Episoden. Trotzdem konnte ich im Jahre 2024 noch im Home Office arbeiten. Seit diesem Jahr geht gar nichts mehr. Ich stürzte daheim immer öfter durch Ohnmachtsanfälle. Seit 12.4.25 bin ich in der Klinik. Hier wurden mit CT/MRT und Herzkatheder Untersuchungen gemacht, brachten aber keine Aufklärung. Hier unternahm ich das erste Mal einen Suizid und schnitt mir die Pulsadern auf. Dies habe ich überlebt und kam in die Psychiatrie. Auch hier untersuchte man meine Ohnmachtsanfälle. Ich wurde hier zweimal ohnmächtig und schlug auf dem Boden auf. Einzigst meine Blutdrucksenkenden Medikamente wurden abgesetzt. Man meinte, ich bräuchte einen höheren Blutdruck und alles ist gut. Wurde also mit neuer Medikation entlassen. Daheim stürzte ich einen Tag später erneut nach Ohnmacht. Ich kam wieder mit Blaulicht in die Klinik, der Blutdruck bei 230/110. Der Arzt der Notaufnahme brauchte 6 Stunden um den Blutdruck leicht zu senken. Dann kam ich auf Station . Am rechten kleinen Zeh war eine wundgescheuerte Stelle, die ich durch meine Nervenschädigungn an den Füßen nicht bemerkte. Diese Stelle entwickelte sich über das Wochenende zu einem Abszeß. Der Fuß wurde feuerrot, entzündete sich. Noch in der Nacht wurde der Zeh amputiert und der Abszess entfernt. Insgesamt folgten 8 OPs. Die Wundheilung läuft schlecht und genauso schlecht sind meine Gedanken. Es kann sein, dass alle Zehe, schlimmstenfalls der ganze Fuß amputiert werden. Ich habe durch meine Krankheiten fast alle Freunde und Bekannten verloren. Mein letzter Urlaub war 1998 in Spanien. Mein Auto habe ich abgegeben. Auf die Straße traue ich mich immer noch nicht wegen den Ohnmachtsanfällen. Bin auch noch in der Psychiatrie und versuche keine weiteren Suizide zu begehen. Meine Lage ist verzweifelt, mein Winch mir einen Recorder in die Brust einpflanzen zu lassen, DER auf 3 Jahre alle Herztätigkeiten und Unregelmäßigkeiten aufzeichnet und den man jederzeit auslesen kann. Die Kosten hierfür trägt die Krankenkenkasse nicht und ich muss mit meinen Ohnmachten leben. Das belastet mich sehr und ich denke wieder an Suizid. Einmal nochmal nach Spanien, das wäre mein Wunsch, bevor ich sterbe. Bleibt alle gesund und lebensfroh. Euer Frank