Hallo an alle helfenden Hände und Herzen, an alle die sich die Zeit nehmen zu lesen, zu verstehen und vielleicht zu teilen (seit letztem Jahr weiß ich, wie wertvoll Zeit ist)..
Mein Name ist Maria, ich bin 39 Jahre jung und bin das erste Mal in meinem Leben auf Hilfe von mir völlig fremden Menschen angewiesen! Warum?
Kurz zu meiner/unserer Geschichte...
Ich habe 22 Jahre nach meiner Familie väterlicherseits gesucht, habe nichts unversucht gelassen, um meine Wurzeln zu finden und endlich doch kennenlernen zu dürfen! Nun war es letztes Jahr im August soweit! Durch einen glücklichen Zufall und die Hilfe einer Freundin, fand ich meinen Papa und somit auch meine Geschwister! Diese unglaubliche Freude durfte leider nicht lange währen, denn mein Bruder bekam etwa zwei Monate später die Diagnose "Lungenkrebs" und damit verbunden starteten Diagnostiken, Op's, Gabe von Medikamenten. In Syrien gibt es keine Krankenversicherungen, die im Notfall greifen würde, also taten wir als Geschwister das, was jeder getan hätte, wir gaben, was möglich war, damit er behandelt werden konnte! Der Arzt in Syrien verschrieb ein Medikament, welches selbst hier in Deutschland mit 1600€ beziffert wird (wir reden von 30 Tabletten pro Packung!).
Für uns ein Schock,denn unsere Ersparnisse sind aufgebraucht und dennoch wissen wir, dass er das Medikament braucht!
Einer meiner größten Wünsche ist es, ihn wenigstens ein einziges Mal in den Arm nehmen zu dürfen, ihm sagen zu können, dass ich stolz bin seine Schwester zu sein und ich stolz bin ihn als meinen Bruder zu haben! Einen kurzen Moment: er und ich...Bruder und Schwester...
Bekommt er die Chance auf dieses Medikament nicht wird er nicht mehr lange leben dürfen und wir, werden uns nie kennenlernen.
Ich habe hier aus Deutschland alle möglichen Hilfsorganisationen durchtelefoniert, um Hilfe gefleht, aber die Antwort war immer dieselbe "wir helfen keinen Einzelfällen...". Ich wollte kein Geld, ich wollte und will noch immer "nur" das Medikament, nur lässt sich das eben nicht ohne Geld bewerkstelligen!
Mehr, habe ich im Moment nicht zu sagen ausser, DANKE jenen, die sich die Zeit genommen haben meinen Text zu lesen (Zeit...bekommt so viel mehr Bedeutung, wenn man keine mehr hat), danke denen die spenden und danke auch denen, die unsere Aktion teilen! Jeder Cent hilft!
Herzlichst, hoffnungsvoll
Maria