Nach 18 Monaten bekomme ich heute endlich einen Port - ein Schritt, der durch den Klinikwechsel möglich wurde. Ich bin aufgeregt, nachdenklich und meine Emotionen fahren Achterbahn.
Ein Port bedeutet Hoffnung, weil es weitergeht und der Kampf nicht endet. Aber es ist auch eine bittere Wahrheit: Diese Erkrankung ist kein vorübergehender Infekt, keine Grippe oder Covid. Sie wird mich mein Leben lang begleiten. Meine Routine wird bleiben — alle
21 Tage ins Krankenhaus, immer wieder neue Herausforderungen.
Ursprünglich dachte ich: 4-6 Zyklen Chemo, das packe ich. Dafür braucht man doch keinen Port, oder? Die Realität sah anders aus. Meine Venen haben gelitten, sind kollabiert, jede Infusion war ein Kampf. Jetzt bin ich bei meiner dritten Chemo-Form, insgesamt ca. 14 Zyklen, und die neue Klinik hat keine Diskussionen mehr zugelassen: Ein Port ist notwendig. Auch nach der Chemo wird eine Erhaltungstherapie folgen.
da ist alles sehr teuer ist bitte ich, um jede kleine Spende!