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Jazza und ich, wie wir uns das Leben retteten

Wir wollen nur zusammen sein!

Mein Name ist Vincenzo, die Dame neben mir heißt Jazza. Sie lebt mit mir seid vier Jahren. Als ich sie gefunden habe, war sie bereits 3 Jahre alt umd war eingesperrt in einem Käfig in einem Hinterhof in Süditalien. Ich bin in Deutschland aufgewachsen, habe dort über 24 Jahre gelebt, bin aber in Italien, im Süden geboren wo ich seit einigen Jahren lebe. Als ich Jazza in diesem Käfig sah war ich geschockt. Niemand brachte sie raus, unmöglich da sie NUR dort gelebt hat seid sie ca ein halbes jahr alt war. Auf jeden Fall wollte der Besitzer sie erschießen lassen.... "Nein!" Nach 1 Woche und mehreren Besuche am Tag und viele viele Leckerlis, freute sie sich schon sobald sie mich schon von weitem hörte. Nach einer Woche nahm ich sie mit zu mir nach Hause und seid dem Tag unzertrennlich. Sie schläft im Haus, ist Topfit, superverschmust und verspielt, folgt aber auch aufs Wort. Meistens. Vor ca 5 Wochen, nachts um 00:30, habe Jazza und ich meine Freundin nach Hause begleitet, sie wohnt in der gleichen Stadt. Auf dem Rückweg vom Haus meiner Freundin, keine 500meter entfernt, höre ich ein Rudel streunender Hunde plötzlich bellen. Ca 40 meter entfernt. Jazza interessiert es nicht da wir nach Hause laufen. Ich behalte das Rudel im Auge und plötzlich kommt ein anderer Hund aus diesem Rudel streunender Hunde. Sieht uns und rennt auf uns los. Jazza hat ein Maulkorb an da hier Pflicht für große Hunderassen und Jazza ist ein Cane Corso. Der andere, der auf uns zurennt, ein Pitbull. In ca 2 Sekunden macht der Pitbull 40 meter. Ich stelle mich vor Jazza, er fixiert mich und springt mir auf die Brust, ich pack ihn direkt am Hals und vermeide seinen Biss, durch den Aufprall und der Geschwindigkeit und der Kraft sie der Hund hatte, fall ich nach hinten und falle direkt gegen die Kante vom Bürgersteig... In dem Moment reagiert Jazza und geht direkt mit Maulkorb auf den Pitbull los. Der fällt, rollt sich, steht auf und bleibt einfach stehen, während ich langsam langsam aufstehe und jazza ganz kurz halte. Laufe langsaam rückwärts und entferne mich. Der Pitbull blieb stehen und fixierte uns nur. Wir sind direkt nach Hause. Dort hielte ich die Schmerzen nicht mehr aus. Also rief ich den Notarzt und der dann direkt den Krankenwagen. Wurde dann am nächsten Morgen operiert... 6 Stunden op, L5-S1. Leider sehr viele Komplikation während dem Eingriff. Mein rechtes Bein ist knie abwärts gelähmt, aber macht nix, damit werde ich irgendwie klarkommen. Es ist eine Membran beschädigt, die für das Liquor in der Wirbelsäule verantwortlich ist beschädigt, also pumpt sie zuviel Flüssigkeit in meinem Wirbelsäulenkanal das mir direkt in den Kopf schießt, extremen Druck im Gehirn erzeugt und ich jedesmal wenn mein Herzschlag zu stark steigt, riskiere das mir eine ader im Gehirn platzt. Abgesehen von all den Schmerzen hat sich nach einer Woche auch die Wunde komplett entzündet, der Nervenkanal ist viel zu eng und muss früher oder später operiert werden. Hier in Italien habe ich den Sommer mit Touristen gearbeitet aus der ganzen Welt da ich sehr gut Deutsch spreche und auch mein Englisch nicht schlecht ist ... Mein Ziel ist nur wenigstens aufrecht sitzen zu können, nach Hause zu Jazza zu kommen und wenigstens mir irgendwie eine protese und Hilfsmittel leisten zu können. Mein Arbeitsvertrag ist am 30.Oktober ausgelaufen, also hab ich kein Lohn mehr und keinen Anspruch auf Krankengeld. Also bin ich hier in der Klinik kein wichtiger Pazient. Nur einen Rollstuhl hab ich hier bekommen, der bleibt aber hier. Ich auch für die nächsten 4-6 Monate... Und in einigen Tagen wirds langsam sehr eng auch mit meinen finanziellen Mitteln da Jazza bei einem Freund ist, ich aber einen teil meines letzten Lohnes selbstverständlich Hundefutter brauchte für Jazza. Sie ist jetzt versorgt für paar Monate. Wie es bei mir weitergeht weiß ich nicht. Mit all den Schmerzen Medikamenten, Morphine, etc ist alles sehr anstrengend. Ich konzentrier mich auf das bisschen Training das ich machen kann um langsam langsam wieder etwas kraft zu bekommen auch wenn die Ärzte eigentlich wollen das ich nur im Bett bleibe. Aber mittlerweile schaff ich auch 15 min im Rollstuhl. Das reicht um mich raus schieben zu lassen und kurz Jazza zu sehen... Das reicht mir und motiviert mich.

Das ist meine kleine Geschichte...


Vincenzo



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