Dr. med Dirk Wollny -Leverkusen 🇩🇪
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Aufgrund des Corona-Strafverfahrens gegen meinen Ehemann, sowie der einseitigen Berichterstattung der Presse und der Medien im Internet, kämpfe ich mit großen Schwierigkeiten. Der daraus resultierende „Rufmord“ hat unser Leben erheblich beeinträchtigt. Selbst eine Wohnung zu finden, ist nicht mehr möglich, da wir von Vorurteilen gebrandmarkt sind. Zudem sind wir gezwungen, wöchentlich unsere Müll-Entsorgung so zu planen, dass wir Streitigkeiten mit den Nachbarn vermeiden können. Auch gehört der Mittelfinger zu uns gewandt zur Tagesordnung.
Diese persönlichen Erlebnisse sind nicht nur ein Angriff auf unsere Privatsphäre, sondern zeigen auch, wie Hass und Hetze im Internet das Leben von Einzelpersonen zerstören können. Es ist dringend notwendig, dass diese Form der digitalen Gewalt wirkungsvoll geahndet wird. Indem wir die Bußgelder für Hass und Hetze erhöhen, können wir abschreckende Maßnahmen schaffen, die potenzielle Täter davon abhalten, solche schädlichen Inhalte zu verbreiten.
Ende 2020 wurden allein in Deutschland 2.958 Straftaten im Bereich politisch motivierter Kriminalität - gem. der Polizeilichen Kriminalstatistik - im Internet registriert. Eine erschütternde Zahl, die den dringenden Handlungsbedarf unterstreicht. Höhere Bußgelder könnten nicht nur abschreckend wirken, sondern auch dazu beitragen, die Anzahl dieser Straftaten zu reduzieren.
Hassrede im Internet ist mehr als nur ein Vergehen – es ist ein Verbrechen, das reale Konsequenzen für die Betroffenen hat. Ein strengeres Gesetz wäre ein starkes Signal an die Gesellschaft, dass Hass und Hetze keinen Platz in einem zivilisierten Miteinander haben dürfen.
Mein Ehemann ist sehr krank darĂĽber geworden und mir fehlt auch der Sinn des Lebens.
Simone Wollny ♥️🙏🏻