Mein Name ist Julia, ich bin 37 und lebe in München.
Seit vielen Jahren kämpfe ich mit einer rezidivierenden (wiederkehrenden) Depression und Angststörung. Vor drei Jahren hatte ich es endlich raus geschafft und glaubte, mein Leben würde sich nun zum Guten verändern. Ich habe viele Dinge in meinem Leben geändert, gelernt besser auf mich zu achten, wohlwollender und nachsichtiger mit mir umzugehen. Das Leben machte endlich mal wieder Spaß und ich war bei mir angekommen, hatte einen inneren Frieden, wie ich ihn noch nie verspürt hatte. Ich hatte den Kontakt zu meinen Eltern abgebrochen, da mich diese Beziehung sehr belastet hat. Doch leider hat das nicht gereicht. Vor ca. 2,5 Jahren erfuhr ich, dass mein Vater ein Doppelleben führt und ich noch eine Halbschwester habe. Das hat mich ziemlich aus der Bahn geworfen und leider, zusammen mit anderen Faktoren (beruflicher Stress) dazu geführt, dass ich wieder in eine sehr schwere depressive Episode gerutscht bin. In dieser stecke ich jetzt seit gut zwei Jahren. Diverse Klinikaufenthalte und ambulante Therapien folgten, doch nichts hat mich nachhaltig aus dem sehr tiefen Loch wieder heraus geholt. Im Gegenteil, der letzte Klinikaufenthalt hat meine Verfassung eher noch verschlechtert, denn verbessert. Mit meinem Vater habe ich inzwischen wieder Kontakt und er hat es mir ermöglicht, in eine private Klinik zu gehen, die die gesetzliche Krankenkasse leider nicht bezahlt (auch nicht anteilig). Im Moment befinde ich mich dort im Aufenthalt und profitiere davon sehr. Meine Ärzte und Therapeuten und auch ich sehen, dass meine Behandlung hier noch nicht abgeschlossen ist, doch leider ist es mir finanziell nicht möglich in der Klinik zu bleiben. Ich habe große Angst davor, wieder in das tiefe Tal abzurutschen, wenn ich die Klinik zu früh verlasse. Deshalb bitte ich euch um Unterstützung, damit ich meinen Heilungsprozess nicht vorzeitig abbrechen muss.
Ich danke allen, die mir dabei helfen!