Hallo, ich bin die Hanna! Ich bin 59 Jahre und lebe mit meiner Katze in Hamburg.
Und ich brauche Unterstützung bei meinem beruflichen Neustart.
Es geht um eine rund 11-monatige Weiterbildung, die ich neben meinem Minijob absolvieren möchte. Mein eigentlicher Berufswunsch ist eine Umschulung zu „Kauffrau im Gesundheitswesen“. Da sich aber die Rentenversicherung quer stellt, die Widersprüche erfolglos blieben und sich das Jobcenter für nicht zuständig erklärt, wird mir dieser Wunsch leider verwehrt (siehe harte Fakten unten).
Für mich besteht nun alternativ die Möglichkeit, eine selbstfinanzierte Weiterbildung zur „Pflegeberaterin nach § 7a SGB XI“ zu absolvieren. Die Kosten dieser Schulung betragen gesamt 3.200,– EUR, die ich alleine niemals aufbringen kann. Meine Rücklagen und Reserven sind vollständig aufgebraucht, einen Kredit erhalte ich nicht. Mein Freundeskreis hat mir in den letzten Monaten schon enorm geholfen, aber auch ihre finanziellen Möglichkeiten und ihre Geduld sind nicht endlos.
Ich habe in den letzten Jahren so viele Kämpfe ausgefochten, habe gegen Windmühlen gekämpft und Schiffbruch erlitten. Und war zwischendurch immer wieder verzweifelt. Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass sich mein Leben bald zum Besseren wenden wird. Auch mit fast 60 Jahren kann man noch einmal neu durchstarten!
Ich würde so gerne in einem neuen, vor allem sozialen Bereich arbeiten! Diese Weiterbildung beeutet für mich die Chance auf ein neues Leben.
Dass ich auf Unterstützung angewiesen bin, macht mir zu schaffen. Auf keinen Fall möchte ich als „Hilfsbedürftige“ bei Menschen aus meinem Umfeld erkannt werden. (Ich schäme mich für meine Situation. Obwohl ich das nicht müsste, ich weiß es.) Aus diesem Grunde bildet das oben verwendete Portrait auch nicht mich ab, es ist ein KI-Bild, das mir aber ähnlich sieht – dies möchte ich nicht verschweigen.
Bist Du mit dabei, mich bei meinem Unterfangen zu unterstützen? Jeder Euro bringt mich meinem Ziel näher.
Vielen Dank an alle da draußen, die Menschlichkeit in die Welt bringen!
Ihr seid das Salz der Erde!
Umarmung, Hanna
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Trockene Hintergrund-Fakten:
Sei 2018 teilweise erwerbsgemindert. Maximal 30 Std. wöchentlich arbeiten.
Über 10 Jahre in einem Mediendienstleistungs-Unternehmen tätig. In der Corona-Zeit auf Kurzarbeit. Kurz darauf Firmen-Insolvenz. Psychischer Zusammenbruch, Tagesklinik-Aufenthalt. Auf Druck der Krankenkasse dann Medizinische Reha. Weiterhin teilweise erwerbsgemindert.
Arbeitsamt konnte keinen Teilzeit-Arbeitsplatz in Aussicht stellen. Folge: Automatische Umwandung der teilweisen in volle Erwerbsminderung. Maximal 15 Stunden wöchentlich arbeiten. Widerspruch erfolglos. Mit Aushilfsjobs im Mindestlohn-Bereich über Wasser gehalten.
2023 Antrag auf Berufliche Reha (Weiterbildung bzw. Umschulung). Ablehnungsbescheid. Widerspruch erfolglos.
Anfang 2026 neuer Anlauf mit 28 Std.-Teilzeitstelle. Großraumbüro, laut und reizüberflutend, enger Termindruck. Zwei Wochen vor Ende der Probezeit dann die Kündigung.
Juli 2026 erneuter Antrag auf Berufliche Reha (Weiterbildung bzw. Umschulung). Ablehnungsbescheid. Widerspruch erfolglos.
Arbeitsamt kontaktiert wegen eines Weiterbildungs-Gutscheins. Jobcenter erklärt sich für nicht zuständig. Ablehnungsbescheid.
In 12 Monaten ca. 100 Bewerbungen für eine Teilzeit-Anstellung rausgeschickt. Auch für Quereinsteiger-Jobs, um beruflich weiter zu kommen. Ohne Erfolg. In 70 % der Fälle gab es überhaupt keine Rückmeldung. Der Rest Absagen. Mit fast 60 Jahren zu alt für den Arbeitsmarkt. Für Putzjobs, am Fließband oder im Verkauf.
Nicht mit mir, ich habe noch viel mehr vor.