Moin,
ich bin Labrador Loki. Ich wohne im wunderschönen Ostfriesland. Ich bin am 07. Februar 2021 geboren und begleite mein Frauchen als ausgebildeter Therapiehund zur Arbeit. Wir arbeiten an einer Förderschule für Geistige Entwicklung. Die Kinder dort haben alle eine geistige und manchmal auch körperliche Beeinträchtigung. Meine Arbeit macht mir dort unfassbar viel Freude und die Schülerinnen und Schüler fahren so richtig auf mich ab. Das ist einfach großartig.
Seitdem ich 6 Monate alt bin nervt mich schon so richtig mein linker Ellbogen. Ich musste deshalb schon insgesamt 5 Mal in Vollnarkose gelegt werden und immer wieder geröntgt werden. Irgendwann haben die Ärzte meiner Mama erzählt, dass ich eine Ellenbogendysplasie und Arthrose habe. Mein Gelenk passte einfach nicht so richtig und es war ein Stück von meinem Knochen abgebrochen und der rieb wie ein "Stein im Schuh". Das tat richtig doll weh. Mama ist dann mit mir in eine besondere Tierklinik gefahren. Der Weg dorthin hat mehrere Stunden gedauert. Dort bin ich dann operiert worden. Die Knochenabsplitterung wurde entfernt und ein Stück von meinem Knochen wurde herausgeschnitten. Seit der OP am 30. November 2021 bekomme ich ein- bis zweimal wöchentlich Physiotherapie. Sogar auf dem Unterwasserlaufband bin ich ganz regelmäßig gelaufen. Ich nehme jeden Tag Medikamente ein. Meine Mama tut alles für mich. Nicht mal Treppen musste ich seit meiner Geburt laufen. Sie hebt mich ins und aus dem Auto heraus und passt immer auf, dass die Böden nicht zu rutschig sind.
Leider hat dieser ganze Aufwand nicht meine Arthrose gestoppt. Ich habe super oft Schmerzen und brauche dann immer Medikamente gegen die Schmerzen. Das ist voll blöd, denn ich liebe es mit meinen Freunden zu rennen, mich auf dem Rasen oder im Sand zu wälzen und schwimmen zu gehen. Im August 2023 ist Mama mit mir wegen meiner anhaltenden Schmerzen wieder zum Tierarzt gefahren. Das Röntgenbild hat verraten, dass meine Arthrose für einen erst zweijährigen Rüden sehr weit fortgeschritten ist. Trotz der ganzen Therapien, die ich ständig mache... Mama ist deshalb unendlich traurig. Die Kinder aus Mamas Klasse haben schon ihre Hilfe angeboten.
Mama sagt ihr Geld reicht nicht mehr. Sie hat bereits für meinen Kauf, die Ausbildung zum Therapiehund, die Hundeschule, Zubehör für mein Arbeitsmaterial, Therapien, die OP- und Arztkosten um die 10.000€ bezahlt. Mama sagt aber auch, dass ich keine Schmerzen haben soll und sie alles probiert, dass ich wieder Spaß an meinen Bewegungen haben werde. Nach langer Recherche und Gesprächen mit anderen betroffenen Hundemamas ist meine Mama auf eine Goldimplantation gestoßen. Das ist unsere "letzte Chance" sagt sie. Für die Behandlung müssen wir 7 Stunden Auto fahren.
Bei der Goldimplantation werden Goldimplantate an Akupunkturpunkte gesetzt und verbleiben ein Leben lang im Körper des Hundes. Die Goldimplantate sind etwa so groß wie ein Mikrochip. Zur Wirkungsweise wird gesagt, dass durch die Stimulation der Akupunkturpunkte körpereigene Schmerz regulierende Stoffe vermehrt ausgeschüttet werden. Dadurch wird der chronische Schmerz vom Hund nicht mehr wahrgenommen. Loki würde überall an den Gelenken Gold implantiert bekommen, wo sich sein schmerzender Ellenbogen auswirkt, z. B. durch die Schonhaltung in der Hüfte, dem Rücken, der Schulter, der Pfote, usw.
Für uns ist diese Behandlung die letzte Chance Loki ein schmerzfreies Leben in seinen noch so jungen Jahren zu erfüllen. Wir sind allen Spenderinnen und Spendern undendlich dankbar, die uns nur einen Schritt näher an unser Ziel bringen!
Danke für deine Spende und danke, wenn du die Aktion teilst.
Birgit & Loki