Ein persönlicher Spendenaufruf
Liebe Freunde, liebe Familie, liebe Menschen,
es fällt mir nicht leicht, diese Zeilen zu schreiben. Lange habe ich versucht, mit meiner gesundheitlichen und finanziellen Situation alleine zurechtzukommen. Doch inzwischen sind meine Frau und ich an einem Punkt angekommen, an dem wir nicht mehr wissen, wie es finanziell weitergehen soll.
Deshalb wende ich mich heute mit einer persönlichen Bitte an euch.
Meine gesundheitliche Situation
Seit Oktober 2024 bin ich durchgehend arbeitsunfähig. Seitdem hat sich mein Gesundheitszustand immer weiter verschlechtert.
Ich leide unter mehreren schweren Erkrankungen:
- COPD, inzwischen GOLD 4
- Lungenemphysem
- chronische Bronchitis
- Asthma
- koronare Herzerkrankung, bei der bereits drei Stents eingesetzt wurden
- Bluthochdruck
- erhebliche Einschränkungen beim Laufen und Treppensteigen
- starke körperliche Belastbarkeitseinschränkung
- Probleme mit der Bandscheibe, die weiterhin behandelt werden müssen
Meine Ärztin hat mir aufgrund meiner zahlreichen gesundheitlichen Einschränkungen sogar gesagt, dass mein körperlicher Zustand sehr schlecht sei.
Besonders meine Lungenerkrankung hat sich in den vergangenen Monaten deutlich verschlechtert. Bei einer Lungenfunktionsprüfung im März 2026 wurden eine Vitalkapazität von nur 27 % des Sollwertes und ein FEV1 von nur 19 % des Sollwertes festgestellt.
Schon alltägliche körperliche Belastungen fallen mir inzwischen sehr schwer.
Zusätzlich sind die Arterien in beiden Beinen stark verengt. In einem Bein beträgt die Verengung etwa 70 %, im anderen etwa 80 %. Deshalb stehen weitere Eingriffe bevor, bei denen Stents in die Beinarterien eingesetzt werden sollen.
Auch meine Bandscheibe bereitet mir weiterhin große Probleme, und eine weitere Operation steht noch bevor.
Aufgrund meiner gesundheitlichen Einschränkungen habe ich inzwischen einen Schwerbehindertenausweis mit einem Grad der Behinderung von 80 und dem Merkzeichen G.
Ich bin mittlerweile 61 Jahre alt und seit Oktober 2024 nicht mehr in der Lage, meiner Arbeit nachzugehen.
Der Kampf mit meiner Existenzschutzversicherung
Neben meinen gesundheitlichen Problemen belastet mich seit längerer Zeit auch ein anderer Kampf – der Kampf um Leistungen aus meiner Existenzschutzversicherung bei der Sparkassen Versicherung.
Die Firma Reha Assist wurde von der Versicherung damit beauftragt, meine gesundheitliche und berufliche Situation zu bewerten. Die zuständige Mitarbeiterin sagte mir damals, dass es bei mir vermutlich auf eine Berufsunfähigkeit hinauslaufen würde.
Nach ungefähr vier Monaten erhielt ich jedoch eine Ablehnung.
Mir wurde mitgeteilt, dass ich aufgrund meiner Erkrankungen die erforderlichen 100 Punkte nicht erreichen würde und deshalb keinen Anspruch auf Leistungen aus der Versicherung hätte.
Diese Entscheidung kann ich angesichts meiner gesundheitlichen Situation nur schwer nachvollziehen.
Ich bin seit Oktober 2024 durchgehend krankgeschrieben, kann meiner bisherigen Arbeit nicht mehr nachgehen und mein Gesundheitszustand hat sich seitdem sogar weiter verschlechtert.
Bereits vor etwa vier Jahren hatte ich nach einer Bandscheibenoperation einen Leistungsantrag gestellt. Auch damals wurde mir von derselben Sachbearbeiterin, Frau S. D., die Leistung verweigert.
Ich wollte damals die medizinische Bewertung bzw. das Gutachten einsehen. Mir wurde gesagt, dass das Gutachten zu mir unterwegs sei. Einen ausführlichen Gutachtenbericht habe ich jedoch nie erhalten.
Stattdessen wurde mir von der Versicherung schriftlich mitgeteilt, dass es sich bei der medizinischen Einschätzung lediglich um eine interne Stellungnahme des ärztlichen Beraters gehandelt habe und diese nicht herausgegeben werden könne.
Für mich ist das bis heute schwer nachvollziehbar.
Ich möchte um mein Recht kämpfen
Ich möchte diese Angelegenheit nun rechtlich überprüfen lassen.
Ich möchte wissen, ob die Ablehnung der Versicherung tatsächlich gerechtfertigt ist und ob mir Leistungen aus meiner Existenzschutzversicherung zustehen.
Dafür benötige ich möglicherweise:
- anwaltliche Beratung und Vertretung,
- eine unabhängige medizinische Begutachtung,
- eventuell ein Gegengutachten,
- die Aufarbeitung meiner medizinischen Unterlagen
- und weitere finanzielle Mittel für die rechtliche Auseinandersetzung.
Doch genau hier liegt unser großes Problem:
Wir haben das Geld dafür nicht.
Unsere finanzielle Situation
Da mein Krankengeld inzwischen ausgelaufen ist, erhalte ich derzeit Arbeitslosengeld im Rahmen der sogenannten Nahtlosigkeitsregelung.
Trotz der Arbeit meiner Frau reicht unser Einkommen kaum noch aus, um alle laufenden Kosten zu bezahlen.
Gleichzeitig entstehen durch meine Erkrankungen immer wieder zusätzliche Kosten. Arzttermine, Untersuchungen, Behandlungen, Medikamente, Fahrten und die bevorstehenden medizinischen Eingriffe belasten uns zusätzlich.
Wir geraten dadurch zunehmend in eine finanzielle Notlage.
Es ist für mich sehr schwer, um finanzielle Hilfe zu bitten. Aber inzwischen sehe ich keinen anderen Weg mehr.
Deshalb bitte ich euch um Hilfe
Ich möchte nicht aufgeben.
Ich möchte für meine Zukunft, für meine Frau und für ein Leben kämpfen, in dem wir zumindest finanziell wieder etwas Sicherheit haben.
Mein größter Wunsch ist es, trotz meiner schweren Erkrankungen noch einige schöne Jahre mit meiner Frau verbringen zu können.
Deshalb bitte ich euch von Herzen:
Wenn ihr uns mit einer Spende unterstützen könnt, ganz gleich in welcher Höhe, wären wir euch unendlich dankbar.
Jeder noch so kleine Betrag hilft uns dabei, die notwendigen Kosten für anwaltliche Unterstützung, medizinische Unterlagen und eine unabhängige Begutachtung aufzubringen.
Und wenn ihr selbst nicht spenden könnt, könnt ihr uns trotzdem sehr helfen:
Bitte teilt diesen Aufruf.
Vielleicht erreicht unsere Geschichte Menschen, die uns unterstützen können oder jemanden kennen, der uns bei diesem schwierigen Weg weiterhelfen kann.
Ich weiß, dass es vielen Menschen nicht leichtfällt, selbst um Hilfe gebeten zu werden. Auch mir fällt dieser Schritt unglaublich schwer.
Aber wir sind inzwischen an einem Punkt angekommen, an dem wir es alleine kaum noch schaffen.
Ich möchte nicht aufgeben. Ich möchte für meine Zukunft und für meine Frau kämpfen.
Von ganzem Herzen danke ich jedem Menschen, der uns unterstützt, unseren Aufruf teilt oder uns einfach mit ein paar lieben Worten Mut macht.
Vielen Dank für eure Hilfe, eure Unterstützung und euer Vertrauen.
Herzliche Grüße