Dieser Spendenaufruf ist kein Hilferuf,
keine vorgetäuschte Notlage,
keine Krankheit und kein Schicksalsschlag.
Er ist ein offenes, bewusst ehrliches Anliegen. Ich habe mich für diesen Weg entschieden, weil Ehrlichkeit bekanntlich am längsten währt – auch dann, wenn sie keine dramatische Geschichte erzählt und keinen Mitleidseffekt erzeugt.
Ich bin 50 Jahre alt, Familienvater von drei Kindern und trage seit vielen Jahren die Verantwortung für unser Zuhause. Ich habe mein gesamtes Berufsleben gearbeitet, war keinen Tag arbeitslos, habe nie staatliche Hilfe in Anspruch genommen und bin stolz auf das, was ich mir und meiner Familie aufgebaut habe. Gerade deshalb ist dieser Schritt für mich kein leichter – aber ein ehrlicher.
Wir haben ein Haus gebaut – mit dem Ziel, den Kindern ein festes, verlässliches Zuhause zu geben und ihnen damit Stabilität, Sicherheit und Zukunftsperspektive zu ermöglichen.
Durch veränderte wirtschaftliche Rahmenbedingungen ist die monatliche Belastung aus bestehenden Immobilienkrediten in den letzten Jahren spürbar schwerer geworden. Rein formal ist alles weiterhin leistbar, im Alltag jedoch zunehmend einschränkend.
Den im Spendenaufruf genannten Zielbetrag habe ich ganz bewusst gewählt. Er entspricht der aktuellen Gesamtbelastung aus bestehenden Immobilienkrediten, hochgerechnet auf die verbleibende Laufzeit von rund 22 Jahren.
Rechnerisch ist das ein Zeitraum, der sich bewältigen lässt. Menschlich betrachtet ist es jedoch genau die Zeit, die jetzt zählt.In 22 Jahren werden die Kinder längst aus dem Haus sein. Die Nähe, die Gespräche im Alltag, das gemeinsame Lachen – all das findet jetzt statt. Was jedoch oft fehlt, ist der finanzielle Spielraum, um aus gemeinsamer Zeit auch gemeinsame Erlebnisse und Erinnerungen werden zu lassen.
Jeder, der selbst Mutter & Vater ist, weiß, dass die Jahre, in denen Kinder klein sind, kostbar sind. Nicht im materiellen Sinn, sondern im ganz einfachen, menschlichen. Kinder erinnern sich später nicht an Zahlen oder Zurückhaltung, sondern an Gefühle – an Freude, Leichtigkeit und daran, wie sich Kindheit angefühlt hat. Diese Zeit bewusst mit Leben füllen zu können, ist ein zentrales Motiv dieses Aufrufs.
Mit diesem Spendenaufruf verfolge ich ein klares und einziges Ziel:➡️ die Reduzierung beziehungsweise vorzeitige Ablösung von Immobilienkrediten, um unsere laufende finanzielle Belastung dauerhaft zu senken.
Es geht nicht um Luxus,
nicht um Konsum,
nicht um einen anderen Lebensstandard.
Es geht um etwas sehr Bodenständiges:
finanziell wieder Luft zu bekommen,mit der Familie spontan essen gehen zu können,Ausflüge zu machen, ohne ständig zu rechnen,und den Alltag gelassener zu erleben, ohne am Monatsende zuerst auf das Konto schauen zu müssen.
Dieser Aufruf richtet sich auch an Menschen,die selbst finanzielle Freiheit erreicht haben –an Menschen, für die Geld längst nicht mehr Existenzsicherung bedeutet, sondern Gestaltungsspielraum.
Es gibt Personen, die über Vermögen verfügen, das für viele kaum vorstellbar ist. Für sie kann selbst eine großzügige Unterstützung etwas sein, das im eigenen Alltag kaum spürbar ist – finanziell vielleicht nicht einmal im Promillebereich, menschlich jedoch von spürbarer Wirkung.
Dieser Aufruf ist ausdrücklich keine Erwartung und kein Anspruch, sondern eine Einladung:aus einem Moment der Dankbarkeit, inneren Ruhe oder spontanen Großzügigkeit heraus etwas zu teilen – still, freiwillig und ohne jede Verpflichtung.
Manchmal genügt ein einzelner Impuls, um für andere eine nachhaltige Entlastung zu bewirken.
Jeder Beitrag, ob klein oder groß, hilft auf diesem Weg.Und ebenso wertvoll ist es, diesen Aufruf einfach zu lesen oder weiterzugeben.
Vielen Dank für Ihre Zeit, Ihre Offenheitund – falls Sie sich beteiligen – für Ihre Großzügigkeit.
Auch Teilen, kann eine "Spende" sein