Hallo mein Name ist Alina, mit 9 Jahren wurde bei mir Morbus Crohn diagnostiziert – eine chronische Darmerkrankung, die mir viele Jahre meiner Kindheit genommen hat. Statt Spielen und Unbeschwertheit gab es Krankenhausaufenthalte, Schmerzen und Medikamente, die mich oft an meine Grenzen brachten.
Doch mit 13 Jahren bekam ich das größte Geschenk meines Lebens: meinen Therapiehund.
Sie war mein Ein und Alles – mein Herz, mein Halt, mein Zuhause.
Sie war wie mein Baby, meine Familie, meine beste Freundin.
Mit ihr habe ich alles erlebt: meine Kindheit, meine Jugend und den Beginn meines Erwachsenseins. Sie hat mich durch Krankheit, Angst, Tränen und Hoffnung getragen – durch jedes Hoch und jedes Tief.
Schon seit vielen Jahren trage ich den Wunsch in mir, die Welt zu bereisen, Neues zu entdecken und nach all den schweren Zeiten endlich zu leben. Doch ich habe immer gesagt: Ich kann nicht gehen, solange sie noch bei mir ist.
Nicht, weil ich es nicht wollte – sondern, weil ich keine Sekunde ihrer Lebenszeit verpassen wollte.
Wir hatten noch so viele gemeinsame Pläne. Ich wollte mit ihr reisen, mit ihr die Welt sehen.
Doch dann brach innerhalb weniger Tage alles über mir zusammen.
Ich verlor meinen Job auf eine Weise, die sich einfach ungerecht anfühlte, und musste deswegen vors Arbeitsgericht. Meine Beziehung ging auseinander – und nur einen Tag nach der Kündigung verabschiedete sich auch mein ganzes Herz: meine Hündin.
Ein Milztumor, von dem wir nichts wussten, hat alles verändert.
An einem Abend, völlig unerwartet, ging es ihr plötzlich schlecht. Wir fuhren sofort in die Tierklinik – und innerhalb von zwei Stunden war alles vorbei.
Ein Moment, der mein Leben still gemacht hat.
So plötzlich, so endgültig, so unfassbar.
Meine Welt ist in sich zusammengefallen.
Nichts fühlt sich mehr gleich an, und gleichzeitig weiß ich tief in mir:
Sie hätte gewollt, dass ich jetzt endlich lebe.
Dass ich mir diesen Traum erfülle, den ich so lange mit mir getragen habe –
zu reisen, zu heilen und das Leben wieder zu spüren.
Ich wünsche mir, einfach rauszukommen.
Den Kopf frei zu bekommen, Abstand zu gewinnen, irgendwo neu anzufangen.
Und mich auf dieser Reise mit ihr verbunden zu fühlen – auf eine andere, stille Weise.
Darum möchte ich jetzt meinen Traum endlich wahr werden lassen – für mich und für sie.
Doch nach all dem, was passiert ist, schaffe ich es finanziell nicht allein.
Deshalb bitte ich euch um Unterstützung – egal ob durch eine kleine Spende, das Teilen meines Aufrufs oder einfach durch liebe Worte.
💛 Jede Hilfe bedeutet mir unendlich viel.
Ich möchte wieder lernen, zu leben – so, wie sie es mir beigebracht hat:
Mit Liebe, Vertrauen und offenem Herzen.
Für sie. Für mich. Für einen neuen Anfang.🌠