Ich möchte meiner lieben Freundin Marie und ihren Zwillingen Sophie und Moritz (11) die vom Pech verfolgt zu seinen scheinen und sehr unter der bösartigen Krebsdiagnose von Sophie sehr gelitten haben, helfen und eine verdiente große Freude bereiten und brauche dabei Eure Hilfe.
Trotz erheblichen Schicksalsschlägen lässt Marie sich nicht unterkriegen, hat sich ihr Lächeln bewahrt, ist gutherzig und stets hilfsbereit, obwohl Sie selbst oft Unterstützung bräuchte. Schon in der Kindheit hatte sie es nicht leicht, als Scheidungskind das bei einer alkoholkranken Mutter aufgewachsen ist. Sie hat sich trotzdem durchgeschlagen und eine Ausbildung abgeschlossen und ist immer arbeiten gegangen. Dann wurde sie mit 27 Jahren schwanger, mit Zwillingen und wurde von dem Vater der Kinder als sie 6 Monate alt waren, im Stich gelassen. Von da an musste Sie alles alleine stemmen (er hat sich bis heute nie wieder blicken lassen, obwohl er sich damals auch für die Kinder entschieden hatte) Leider konnte Sie gesundheitlich bedingt nicht mehr ihren geliebten, erlenten Beruf ausüben nachdem die Kinder in die Kita gekommen sind. Woraufhin Sie eine Umschulung angefangen hat, doch dann kam die Coronazeit gefolgt von Kita Schließung und musste Ihre Umschulung abzubrechen. Dann ein kleiner Glücksmoment, als Sie einen Partner gefunden und ihre Umschulung wieder angefangen hatte.
3 Monate später kam der schlimmste Schicksalsschlag Ihres Lebens... die Krebsdiagnose Ihrer damals 6 Jahre alten Tochter Sophie, bösartiges Lymphom (Lymphdrüsenkrebs) mit Knochenmark Befall. Es hat sie innerlich zerrissen, doch Sie musste trotzdem stark sein für ihre Kinder. Das schwerkranke Kind, was ein Jahr lang intensive Chemotherapie über sich ergehen lassen musste (gefolgt von einem Jahr Erhaltungstherapie in Form einer "leichten" Chemo) und dem Zwillingsbruder, der natürlich auch sehr unter dieser schrecklichen Situation gelitten hat. Das arme Mädchen musste zig Knochenmarkspunktionen unter Sedierung über sich ergehen lassen und wurde mehrere male operiert. Man kann sich gar nicht vorstellen was Sie durchgemacht haben, wenn man es nicht selbst erlebt hat. Diese ständige Angst ums Kind, um das es auch einmal sehr kritisch stand aufgrund von einer Sepsis bedingt durch die Nebenwirkungen der Chemo. Die Kleine hatte danach noch lange mit starken Ängsten, insbesondere im Dunkeln zu kämpfen. Nach dem ganzen Leidensweg musste meine Freundin gegen Burnout Erscheinungen ankämpfen, aufgrund der ganzen Belastung. Sie wollte aber konnte daraufhin nicht wieder arbeiten gehen da das Immunsystem Ihrer Tochter sich komplett neu aufbauen musste und sie ständig unter Infekten litt.
So langsam ist wieder halbwegs Normalität eingekehrt, obwohl sie immer noch alle 3 Monate zu Nachsorgeuntersuchungen müssen, was natürlich jedesmal mit großer Angst verbunden ist, da die Kleine erst nach 5 Jahren ohne Rückfall als geheilt gilt. Ihre Beziehung ist unter der ganzen Belastung zerbrochen. Ich bewundere Sie so sehr für Ihre Stärke, sich nicht unterkriegen zu lassen.
Ich möchte Ihr zeigen dass das Leben auch etwas Gutes für Sie bereit hält und Ihr einen großen Wunsch erfüllen. Für den versucht Sie schon sehr lange zu sparen. Wobei ihr immer wieder Steine in den Weg gelegt werden, sie wurde vor 2 Monaten erst wieder gekündigt da Sie wegen Infekten der Kinder und mangelnds Babysitter zu oft gefehlt hat.
Es geht um einen Führerschein und ein Auto. Um unabhängiger und beruflich flexibeler zu sein, und um ihr und den Kindern das Leben etwas zu erleichtern. Um ihre Tochter 2 mal die Woche zum Sport fahren zu können ohne dafür jedes Mal fast 4 Stunden unterwegs zu sein. Oder spontan auch mal campen fahren zu können. Was Sie hin und wieder gerne tun, da es auch finanziell der einzige Urlaub ist den Sie sich leisten können. Bitte helft mir Ihnen dass zu ermöglichen, ihnen das Leben etwas zu erleichtern und den Dreien eine mehr als verdiente große Freude zu bereiten.
Liebe Grüße
Gina Djoudi