Mein Name ist Tanja und ich wohne seit 3 Jahren in Mecklenburg-Vorpommern. Ich versorge hier 28 Streuner mit allem was sie brauchen. Kastrationen, Futter, Liebe und einem Schlafplatz.
Am Anfang war ich ziemlich überfordert mit der ganzen Sache.. Ich habe selbst aus finanziellen Gründen keine Tiere gehabt. Dementsprechend auch nicht viel Ahnung von Katzen 🤭 Das letzte Mal als ich Tiere um mich hatte war in meiner Kindheit bei meinen Pflegeeltern. Die Zeit mit den Tieren hat mir gut getan und mir ein Stück geistige Gesundheit geschenkt die ich die vielen folgenden harten Jahre gut gebrauchen konnte.Tja und dann stand Madame Rollmops eines Tages hier vor unserer Tür und hat uns lautstark zu verstehen gegeben das sie hungrig ist. Um ehrlich zu sein Madame ist so rabiat das ich dachte ich gebe ihr lieber Futter bevor sie mich frisst 🙈😹So fing es an... Auf einmal hatte ich 28 hungrige Mäulchen vor der Tür stehen die total ängstlich und verschreckt waren. Sie kamen nur futtern wenn niemand in der Nähe war.
So ging es eine zeitlang bis ich irgendwann die Tür öffnete und mich in den Türrahmen setzte.
Da waren bis auf Madame alle Katzen weg.
Kein Wunder.. Niemand wollte sie hier haben und sie wurden überall verscheucht und ich denke teilweise auch gewaltsam.
Aber ich blieb sitzen und der Hunger trieb sie zurück auch wenn da eine komische Alte saß.
Aber da ich mich nicht groß bewegte habe, haben sie gefressen aber immer bereit bei der kleinsten Bewegung zu flüchten.
Ich blieb ruhig sitzen und sprach mit ihnen.
Irgendwann haben sie sich daran gewöhnt und wurden mutiger. Solange die seltsame Frau nur dummes Zeug quatscht ist alles in Ordnung. Ich habe ihnen ihre Zeit und ihr Tempo gelassen. Und es wurde immer besser. Aber finanziell ist es für mich sehr schwer das mit meiner kleinen Rente zu stemmen. Deswegen suchte ich Hilfe bei den zuständigen Stellen und war sehr entsetzt wie wenig Mitgefühl für diese Tiere vorhanden war. Geschweige denn Hilfe. Im Tierheim wollten sie nicht mal die Jungen nehmen damit sie im kalten Winter einen Unterschlupf haben. Nein Streuner wollen wir nicht die werden wir nicht mehr los
Ich habe oft geweint weil ich verzweifelt war und das nicht verstanden habe.
Wenn ich bei Facebook nicht ab und zu Hilfe erhalten würde wäre ich ziemlich aufgeschmissen. Für einen kleinen Teil unserer Streuner habe ich auch über Facebook ein tolles Zuhause finden können
Jetzt ist allerdings unser Auto kaputt. Reparatur übersteigt den Wert. Ich wohne 15 km von der nächsten Einkaufsmöglichkeit entfernt. Und bin ohne Auto nicht in der Lage die Tiere und mich zu versorgen. Wir brauchen dringend Hilfe und sind dankbar für jede Unterstützung
Liebe Grüße Tanja und die Chaosgang 😻
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