Wenn der Körper nicht mehr kann, aber das Herz weiterkämpft – Bitte helft mir, meine Schulden zu bewältigen
Liebe Mitmenschen,
es fällt mir unendlich schwer, diese Zeilen zu schreiben – doch ich habe keine andere Wahl mehr. Ich stehe mit dem Rücken zur Wand und brauche Hilfe. Ehrliche, mitfühlende Hilfe. Deshalb wende ich mich heute an euch.
Ich bin chronisch krank. Eine Krankheit, die mich körperlich und seelisch belastet, Tag für Tag. Und doch – ich habe sie jahrelang versteckt. Vor Kolleginnen und Kollegen, vor der Welt, manchmal sogar vor mir selbst. Warum? Weil ich im Operationssaal arbeite. Dort, wo Stärke, Konzentration und Durchhaltevermögen gefragt sind. Und ich wollte nicht schwach wirken. Ich wollte niemanden belasten. Ich wollte funktionieren.
Und das tue ich bis heute: Wann immer es mein Körper zulässt, gehe ich arbeiten. Ich gebe alles – für die Patient*innen, für mein Team, für ein Stück Normalität. Ich opfere meine letzte Kraft, weil ich überleben muss. Doch das bedeutet auch: Mein eigenes Leben, meine Lebensqualität, meine Bedürfnisse bleiben oft auf der Strecke.
Zu meiner gesundheitlichen und finanziellen Belastung kamen in letzter Zeit auch noch schwere persönliche Schicksalsschläge. Die Trennung von meinem Partner hat mir den Boden unter den Füßen weggezogen. Es war ein weiterer Verlust, der mir das Herz gebrochen hat. Ich habe so viel verloren – Stabilität, emotionale Sicherheit, Vertrauen. Und all das in einer Zeit, in der ich ohnehin kaum noch Kraft habe.
Ich funktioniere, so gut es geht. Ich arbeite, wenn ich kann. Ich kämpfe. Doch meine Kräfte schwinden, und die Schuldenlast erdrückt mich immer mehr. Medikamente, Therapien, laufende Kosten – sie wachsen mir über den Kopf.
Deshalb bitte ich dich, euch, jeden, der das hier liest: Helft mir. Helft mir, meine Schulden zu begleichen. Helft mir, ein kleines Stück Luft zu bekommen. Jeder noch so kleine Beitrag macht einen Unterschied. Er gibt mir Hoffnung. Er schenkt mir ein Stück Menschlichkeit in einer Zeit, die oft kalt und überfordernd ist.
Ich weiß, dass ich diesen Weg nicht allein gehen muss – wenn ihr mir zur Seite steht.
Danke, dass ihr mir zuhört. Danke, dass ihr mich seht. Und danke, dass ihr helft!
Von Herzen,
Eure Lexa