Hallo, mein Name ist Fienchen, ich bin 1 Jahr und 2 Monate .
Anfangs hatte ich das große Glück, bei meiner Mama und meinen Geschwistern aufwachsen zu dürfen, leider verstarben meine Mama und meine Schwester (trotz stationärer Aufnahme) dann jedoch überraschend, als ich gerade einmal 6 Monate alt war.
Natürlich haben sich meine Dosenöffner sehr liebevoll um mich gekümmert und alles versucht, dass es mir an nichts fehlt, jedoch musste ich ab diesem Zeitpunkt (zunächst unbemerkt) ebenfalls zu einer kleinen Kämpferin werden. Ich hatte immer sehr wenig Appetit, dies legte ich aber auch wieder nachdem meine Dosenöffner mir sämtliche Katzenfuttersorten zur Auswahl anboten.
Jedoch nahm ich einfach nicht mehr zu. Eine Untersuchung beim Tierarzt ergab zunächst keine Auffälligkeiten und es wurde gesagt, dass ich anscheinend einfach ein süßes schmächtiges Kätzchen bleiben werde.
Als meine Dosenöffner mich jedoch zum Kastrieren brachten, erhielten wir die Nachricht, dass sich eine Flüssigkeit in meinem Bauchraum angesammelt hat und meine Lymphknoten extrem angeschwollen waren. Nachdem mehrere Tests und Untersuchungen durchgeführt wurden, erhielten wir leider die Diagnose, dass ich das feline Coronavirus hatte, welches leider zu der Krankheit FIP (feline infektiöse Peritonitis) mutiert ist.
Leider gibt es in Deutschland bisher keinerlei zugelasse Medikation gegen diese Krankheit, so dass diese Diagnose eigentlich das Todesurteil für mich bedeutet hätte.
Zwischenzeitlich wog ich nur noch 1.600 g und habe zeitweise sogar ganz aufgehört zu fressen. Ich lag nur noch rum und habe mich kaum noch bewegen können, mir fehlte einfach die Kraft.
Meine liebe Tierärztin hat uns jedoch den Tipp gegeben, dass es ein Mittel (leider bisher in Deutschland nicht zugelassen) gegen die Krankheit FIP gibt, mit welchem derzeit Studien durchgeführt werden, welche bislang sehr erfolgreich verliefen (Heilungschancen ca. 95 %). Allerdings darf unsere Tierärztin mir dieses Medikament weder besorgen noch verabreichen.
Daher müssen meine Dosenöffner und ich gemeinsam weiter kämpfen und sämtliche Kosten (für das Medikament, den Leberschutz, die Vitamine, die regelmäßigen Blutbilder etc.) meiner Behandlung alleine stemmen. Da das alles leider sehr teuer ist, aber ich nicht aufgeben möchte, benötige ich eure Hilfe.
Da wir bereits mit der Behandlung begonnen haben, kann ich euch sagen, dass sich das Kämpfen lohnt. Ich fresse mittlerweile wieder besser und habe auch schon wieder ein bisschen zugenommen (derzeit wiege ich über 2 kg). Bitte helft mir, dass ich die Therapie weiterführen und erfolgreich abschließen kann, denn ich bin noch so jung und möchte mir mit der Regenbogenbrücke noch sehr viel Zeit lassen.
Ein ganz großes Katzen-Dankeschön. 🐱
Eure Fienchen