Hallo,
es fällt mir schwer, diese Zeilen zu schreiben, aber ich weiß im Moment nicht mehr weiter und hoffe auf Unterstützung für meine Familie.
Mein Vater war ein außergewöhnlicher Mensch. Er war liebevoll, ruhig, hilfsbereit und immer für andere da. Er sagte oft, dass wir sein Ein und Alles seien, und das waren nicht nur Worte. Er war glücklich, wenn wir bei ihm waren, und er hat uns immer das Gefühl gegeben, sicher und gut aufgehoben zu sein. Wenn es uns schlecht ging, war er da. Wenn es uns gut ging, freute er sich mit uns. Er war das Herz unserer Familie.
Bereits 2018 wurde bei ihm eine schwere Leberzirrhose festgestellt. Die Symptome waren schon vorher vorhanden, doch wie viele starke und stolze Menschen wollte er zunächst nicht zum Arzt gehen. Als die Diagnose schließlich feststand, begann ein jahrelanger Kampf gegen die Krankheit.
In den folgenden Jahren verschlechterte sich sein Gesundheitszustand immer weiter. Es kamen zahlreiche Krankenhausaufenthalte, Behandlungen und Therapien hinzu. Trotz aller Bemühungen entwickelte sich zusätzlich ein Lebertumor. Eine Therapie konnte einen Teil des Tumors zerstören, andere Behandlungen brachten leider nicht den erhofften Erfolg. Vor wenigen Wochen verschlechterte sich sein Zustand dramatisch. Der Krebs hatte bereits gestreut, sein Körper versagte zunehmend, und schließlich verstarb mein Vater im Alter von nur 58 Jahren auf der Intensivstation.
Neben dem emotionalen Schmerz hat uns die Krankheit auch finanziell an unsere Grenzen gebracht.
In den letzten zehn Jahren haben sich hohe Schulden angesammelt. Besonders die letzten sechs Jahre waren für uns sehr schwer. Während einer Phase der Arbeitslosigkeit kam es durch Probleme mit Unterlagen und Versicherungen zu erheblichen Schwierigkeiten. Gerade während der Corona Zeit wussten wir oft nicht, an wen wir uns wenden konnten und welche Hilfen uns zustanden.
Um die medizinische Versorgung meines Vaters sicherzustellen, mussten wir einen Kredit über 18000 Euro aufnehmen. Damit wurden unter anderem Medikamente, Versicherungsbeiträge, notwendige Anschaffungen wie ein Pflegebett sowie laufende Rechnungen bezahlt. Gleichzeitig hatte mein Vater bereits eigene Schulden in Höhe von etwa 30000 Euro, die unsere Situation zusätzlich belasteten.
Heute sind von dem Kredit noch etwa 12000 Euro offen. Durch wiederholte Zahlungsausfälle und unsere schwierige finanzielle Lage konnten wir die Schulden nicht so abbauen, wie wir es uns gewünscht hätten.
Auch meine eigene Gesundheit hat sich in den vergangenen Jahren stark verschlechtert. Ich leide an Diabetes, einer Fettlebererkrankung, Nierenproblemen und starken Wassereinlagerungen. Zwar habe ich meinen Diabetes inzwischen besser unter Kontrolle, jedoch wurde mir von meiner Diabetologin eine Magenverkleinerung empfohlen, da mein Gesundheitszustand weiterhin ernst ist. Aufgrund meiner Erkrankungen bin ich derzeit nicht arbeitsfähig.
Meine Mutter trägt momentan einen Großteil der finanziellen Belastung alleine. Nach dem Tod meines Vaters steht sie nun vor der Aufgabe, die laufenden Kosten, die offenen Schulden und unseren Alltag zu bewältigen.
Deshalb bitten wir um Hilfe.
Jeder Beitrag egal in welcher Höhe hilft uns dabei, die offenen Schulden zu reduzieren, finanzielle Stabilität zurückzugewinnen und nach den schweren Jahren wieder etwas Hoffnung zu finden.
Wenn ihr nicht spenden könnt, hilft uns auch das Teilen dieser Geschichte.
Von Herzen danke ich jedem Menschen, der sich die Zeit genommen hat, unsere Geschichte zu lesen und uns unterstützt.
In dankbarer Erinnerung an meinen Vater, den wir für immer lieben und vermissen werden.