Liebe Unterstützer,
ich bin Manuel, 35 Jahre alt und lebe am Niederrhein. Seit Jahren arbeite ich im Marketing – ein Beruf, der mir Freude bereitet –, doch mein Herzenswunsch ist es, beruflich zu fliegen.
Im Mai 2023 begann ich meine Ausbildung zum privaten Flugschein (LAPL – Light Aircraft Pilot License) und im Oktober 2024 hielt ich diesen stolz in meinen Händen. Direkt im Anschluss setzte ich die Ausbildung zum PPL(A) fort, der höchsten privaten Pilotenlizenz, die ich im Mai 2025 erfolgreich abschließen konnte.
In der Zwischenzeit, neben den Ausbildungen zu o.g. Scheinen, wurde meine Frau Schwanger und im Januar 2025 wurde unsere wundervolle Tochter geboren. Die Geburt eines Kindes stellt allerdings die Finanzen natürlich ganz schön auf den Kopf, weswegen es aus eigener Kraft finanziell leider ausgeschlossen ist, die nächsten Schritte in die kommerzielle Luftfahrt zu gehen.
Man hat an diesem Punkt prinzipiell zwei Möglichkeiten:
- 1. man bewirbt sich bei Airlines mit einem integrierten Ausbildungsprogramm oder
- 2. man macht eine modulare Ausbildung an Flugschulen.
Als frisch gebackener Papa fällt die erste Möglichkeit für mich weg, da es einen Umzug für mind. 18 Monate bedeuten würde und für ein paar Monate sogar in die USA. Auch wenn es mein großer Traum ist - so lange von meiner Tochter und Frau getrennt zu sein könnte ich nicht übers Herz bringen. Dazu kommt, dass diese Ausbildung ebenfalls um die 120.000 € kostet, welche man vorfinanzieren müsste. Wirklich sparen tut man dabei also nicht - man ist nur schneller fertig und wird bei der ausbildenden Airline nach Abschluss im Bewerbungsverfahren eher berückstichtigt.
Keine dieser Airlines hätte allerdings eine Basis am Niederrhein. Da meine Familie hier fest durch Familie und Freunde verwurzelt ist, käme auch ein späterer Umzug z.B. nach Frankfurt oder München für uns nicht in Frage. Der integrierte Ausbildungsweg hat also mehrere Nachteile für eine junge Familie wie wir es sind.
Bleibt also noch die zweite Variante, eine modulare Ausbildung an Flugschulen. Diese setzt im Prinzip meinen bisherigen Weg fort: man baut die Lizenzen aufeinander auf und kann es in lokalen Flugschulen machen, im eigenen Tempo, neben der Berufstätigkeit.
Nach dem Erwerb der PPL wäre der nächste Schritt die CPL(A) (Commercial Pilot License), welche es erstmalig erlaubt, gewerblich als Pilot zu arbeiten, unabhängig von den großen Airlines, also auch hier in der Nähe.
Um für die Ausbildung zur CPL zugelassen zu werden, braucht es allerdings mindestens 150 Flugstunden insgesamt. Aktuell fehlen mir dafür 100 Stunden. Dazu kommen anschließend 55 Stunden praktische CPL-Ausbildung + 250 Stunden Theorieausbildung. Die Summe setzt sich daher aus 16.000 € für die 100 Flugstunden zusammen (160 € / Flugstunde Charter inkl. Treibstoff) + 30.000 € Flugschule / CPL Ausbildung zusammen.
Da auf eure Spenden hier leider insgesamt ca. 10% Gebühren + Transaktionskosten anfallen, musste ich leider die Brutto-Summe der benötigten Spenden um 5.100 € höher ansetzen, damit die verbleibende Summe für meinen großen Wunsch ausreicht.
Ich weiß, dass es eine unfassbare Summe ist, weswegen es selbst vor der Geburt unserer Tochter vielleicht nie realisierbar gewesen wäre. Jetzt ist es unmöglich. Natürlich ist das Glück, das man durch das eigene Kind hat, unbezahlbar und mehr Wert als alles andere und ich würde es immer wieder so machen!Dennoch möchte ich es zumindest nicht unversucht lassen meinen Traum mit eurer Hilfe weiter zu verfolgen. Durch die modulare Ausbildung auch ohne von meiner Familie getrennt zu sein!
Ich bin unendlich dankbar für jede noch so kleine Unterstützung auf diesem Weg. Mit eurer Hilfe rücke ich meinem Traum, ohne von meiner Familie getrennt zu sein, jeden Tag ein Stück näher.