Meine Geschichte warum ich um Unterstützung bitte.
Ich stehe aktuell an einem Punkt in meinem Leben, an dem ich einen Neuanfang brauche, um wieder zur Ruhe zu kommen und Stabilität aufzubauen.
Nach der Trennung im Mai 2025 ist meine Ehefrau ausgezogen und hat unseren gemeinsamen Sohn zunächst bei mir zurückgelassen. Über einen längeren Zeitraum habe ich die Verantwortung für den Alltag, die Betreuung und die Stabilität übernommen. Der Unterhalt wurde in dieser Zeit unregelmäßig gezahlt, ebenso wie die hälftigen Raten eines gemeinsamen Kredits. Manche Monate wurden Zahlungen geleistet, in anderen nicht.
Bei dem gemeinsamer Kredit, der während der Ehe aufgenommen wurde, handelt es sich um eine monatliche Rate in Höhe von 820,50 €. Ihr monatlicher Anteil beträgt 410,25 €. Der Kredit ist hauptsächlich entstanden, da ich Ihr immer wieder geholfen habe. Eine Trennung oder Aufteilung dieses Kredits ist laut Bank leider nicht möglich. Das bedeutet, dass ich weiterhin voll in der Haftung stehe, unabhängig davon, ob die vereinbarten hälftigen Raten tatsächlich gezahlt werden oder nicht.
Die Bank hat mir mitgeteilt das ich nur dann aus dem dem Kredit entlassen werden kann, wenn ich die Hälfte (26000 €) der Kreditsumme aus das Konto einzahle. Diese Summe kann ich vor einer Ablösung oder Entlassung aus dem Kredit aktuell nicht aufbringen, obwohl ich die laufenden Raten weiterhin bediene. Dadurch bleibe ich dauerhaft in einer finanziellen Haftung gebunden, aus der ich mich allein nicht befreien kann.
Um überhaupt Verbindlichkeit und Struktur zu schaffen, sind Anwaltskosten entstanden, die in ihrer Höhe inzwischen etwa den offenen Beträgen entsprechen, die mir aus nicht geleisteten Kreditanteilen geschuldet waren.Es ging dabei nicht um Streit, sondern um den Versuch, Ordnung und Fairness herzustellen.
Zusätzlich war diese Zeit geprägt von einem dauerhaften und zermürbenden Umgang mit verschiedenen Behörden, unter anderem mit der Unterhaltsvorschusskasse, der Beistandschaft und dem Jugendamt. Die wiederkehrenden Auseinandersetzungen, Prüfungen und Verfahren haben bei mir deutliche Spuren hinterlassen – nicht nur organisatorisch, sondern auch psychisch.
Die anhaltende Belastung wirkte sich schließlich auch auf meine Gesundheit aus: In dieser Zeit habe ich rund 25 Kilogramm an Gewicht verloren.
Mit der Zeit wurde die Situation jedoch auch emotional immer belastender. Unser Sohn geriet zunehmend zwischen die Fronten. Durch Loyalitätskonflikte und Einflussnahme verschlechterte sich das Verhältnis zwischen meinem Sohn und mir immer weiter. Nach einem Jahr musste ich mir eingestehen, dass ich diesen Kampf nicht gewinnen kann, ohne dass mein Sohn weiter darunter leidet.
Aus diesem Grund habe ich mich schweren Herzens entschieden, loszulassen und das „weiße Handtuch zu werfen“, nicht aus Gleichgültigkeit, sondern um meinem Sohn Ruhe zu ermöglichen. Solange ich weiter dagegenhalte, würde er immer zwischen den Erwachsenen stehen. Diese Entscheidung war schmerzhaft, aber aus meiner Sicht notwendig, um Schaden von ihm abzuwenden.
Heute versuche ich, die finanziellen Verpflichtungen weiterhin zuverlässig zu erfüllen und gleichzeitig einen geordneten Neustart zu schaffen. Die Kombination aus unregelmäßigen Zahlungen, laufendem Kredit, Anwaltskosten und den Kosten der Trennung bringt mich jedoch an meine Grenzen.
Diese Spendenaktion soll keinen Lebensstandard finanzieren, sondern mir helfen,
• finanzielle Stabilität zurückzugewinnen
• den gemeinsamen Kredit (56.000 €) schrittweise zu reduzieren
• die Folgen der Trennung aufzufangen
• wieder Kraft zu finden und innerlich zur Ruhe zu kommen
• langfristig ein stabiler und verlässlicher Vater zu bleiben
Mir fällt es nicht leicht, um Hilfe zu bitten. Ich tue das nicht aus Bequemlichkeit, sondern aus dem Wunsch heraus, nicht an einer Situation zu zerbrechen, die ich allein nicht mehr tragen kann.
Jede Unterstützung, egal in welcher Höhe, hilft mir dabei, wieder Boden unter den Füßen zu bekommen.
Wenn du mich unterstützt, hilfst du nicht nur bei der Tilgung eines Kredits, sondern dabei, dass ein Mensch nach einer sehr belastenden Lebensphase neu anfangen kann.
Danke fürs Lesen, fürs Teilen und für jede Form der Unterstützung.