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Aufgrund psychischer Erkrankung ohne Zuhause

Ich habe aufgrund meiner Zwangserkrankung kein Zuhause mehr und lebe in meinem Opel Corsa.

Hallo! 

Mein Name ist Vanessa, ich bin 22 Jahre alt und lebe derzeit seit ein paar Monaten in meinem kleinen Corsa. 🚗 Ich habe seit etwa 5 Jahren verschiedene Zwänge, die es mir nicht möglich machen eine Wohnung zu mieten oder mit anderen Menschen zusammenzuleben. Meine Familie hat mich vor einigen Jahren sehr stark hintergangen, weshalb Ich kein gutes Verhältnis mehr zu Ihnen habe und den Kontakt vermeide. Zu tief sitzt noch der Schmerz über den Verrat von damals, da es auch der Hauptgrund für das Entstehen meiner Zwangserkrankung war. Ich bin auf mich allein gestellt und leide unter starken Panikattacken sowie unter einer Depression. Vertrauen ist für mich fast ein Fremdwort in Bezug auf andere Personen.

Ich war vor kurzem in stationärer Behandlung in einer Klinik, was alles nur verschlimmert hat. Mittlerweile möchte ich an den meisten Tagen nicht mehr aufwachen, da ich meine Situation als ausweglos betrachte.

🏡💚

Ich brauche eigentlich ein kleines Haus bzw. eine Hütte oder einen Bungalow - egal, Hauptsache ich kann mich (ganzjährig) waschen, auf Toilette gehen und meine Wäsche waschen. Ein warmes weiches Bett wäre ein Traum! Leider bekomme ich keinen Kredit für meine so dringend benötigte Unterkunft, da ich nicht mehr arbeitsfähig bin. Ich wollte mir eigentlich günstig ein kleines Holzhaus oder ein gemauerte Haus auf einem Pachtgrundstück bauen lassen.

Selbst einkaufen und Auto fahren werden zur immer größeren Herausforderung. Durch die ersten kalten regnerischen Tage in diesem Jahr und die Nächte alleine im Auto geht es mir gesundheitlich nicht gut. Ich friere und habe kaum Platz zum schlafen. Dazu kommt noch die Angst vor der Einsamkeit im Dunkeln. Aber auch vor Ärzten fürchte ich mich mittlerweile. Zu groß sind einfach die Enttäuschungen und schlechten Erfahrungen der letzten Jahre. Ich habe große Zukunftsängste. Hoffnung habe ich nur noch wenig.

Ich sehne mich nach einem kleinen Zuhause für mich. Meine Hoffnung ist, dass ich vielleicht dadurch die Chance habe gesund zu werden. Mir fehlt ein sicherer Ort.

Ich gebe die Hoffnung nicht auf, aber es wird von Tag zu Tag schwerer und auch das Leben im Auto wird gerade jetzt in der kalten Jahreszeit wirklich unangenehm und nicht lebenswert. Es ist ein Teufelskreis, aus dem ich nicht mehr herauskomme. Ich ziehe mich immer mehr zurück.

Ich wünsche euch, dass ihr sowas wie eine Zwangserkrankung niemals bekommt. Sie kann euch fast alles nehmen was ihr liebt. Glaubt mir.

Bleibt gesund! 

Vanessa

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