Ich habe nach der 2. Coronaimpfung eine generalisierte Angststörung entwickelt. Ich war ständig auf Familie/Freunde angewiesen, wenn ich das Haus verlassen wollte. In der Klinik wurde mir ein Hund für eine regelmäßige Tagesstruktur und eine Aufgabe zu holen. Ich habe einen Hund aus dem Tierschutz geholt, der wegen ängstlichkeit mehrmals zurückgegeben wurde. Nach einer längeren Eingewöhnungszeit wurden wir ein Superteam. Irgendwann zeigte er mir, wann eine Panikattacke kommt und wenn ich schon drinsteckte, kümmerte er sich um mich, dass ich meinen Fokus wieder ins Hier und Jetzt bekomme. Wir haben die Therapiehundausbildung zusammen gemeistert. Damit erleichtert er mit das Leben enorm. Leider gibt es oft noch Diskussionen, dass er nicht überall Zutritt hat. Darum haben wir jetzt die Assistenzhundausbildung begonnen. Damit wäre ich wieder frei und selbstbestimmt. Da ich aufgrund meiner Erkrankung berentet bin, ist es sehr schwer das viele Geld dafür aufzubringen. Die Krankenkasse zahlt jeden teuren KH Aufenthalt, aber keinen Cent für die Ausbildung des Hundes.