Projektzusammenfassung: borderline²
Projektträgerin: Karin Kley
Status: EX-IN Genesungsbegleiterin
Projektidee und Zielsetzung
Das Projekt „borderline²“ möchte zur Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen beitragen und aufklären, was es bedeutet, mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung zu leben.
Durch persönliche Erfahrungsberichte, fachlich fundierte Informationen und Raum für offene Gespräche sollen Berührungsängste abgebaut, Verständnis geschaffen und Hoffnung vermittelt werden.
Zielgruppen sind Betroffene, Angehörige, Fachpersonal in psychosozialen Einrichtungen sowie interessierte Laien.
Hintergrund
Die Projektinitiatorin Karin Kley lebt selbst mit der Diagnose Borderline und engagiert sich seit mehreren Jahren in der Antistigma-Arbeit.
Mit ihrer Ausbildung zur EX-IN Genesungsbegleiterin (Experienced Involvement) verbindet sie persönliches Erfahrungswissen mit fachlicher Kompetenz.
Dieses Erfahrungswissen wird gezielt eingesetzt, um Erfahrungsräume für Begegnung, Austausch und Empowerment zu schaffen.
Inhalte und Umsetzung
Das Projekt umfasst:
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Vorträge und Workshops in Schulen, Kliniken, sozialen Einrichtungen und Fachveranstaltungen
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Gesprächsrunden mit Angehörigen und Fachkräften zur Förderung des Trialogs
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Entwicklung von Informations- und Lernmaterialien für Aufklärungsarbeit
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Erfahrungsbasiertes Lernen durch authentische Einblicke in Lebenswege, Recovery-Prozesse und Alltagsstrategien
Gesellschaftlicher Mehrwert
Das Projekt leistet einen Beitrag zu:
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Inklusion und Teilhabe von Menschen mit psychischen Erkrankungen
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Sensibilisierung von Fachpersonal und Öffentlichkeit
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Abbau von Vorurteilen und Förderung einer respektvollen, offenen Haltung
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Empowerment Betroffener durch Hoffnung, Selbstwirksamkeit und Identifikation
Ziel der Förderung
Durch finanzielle Unterstützung sollen Vortragsreisen, Materialien, Öffentlichkeitsarbeit und Fortbildungen realisiert werden, um die Wirkung des Projekts nachhaltig auszubauen.
Leitgedanke:
„Erfahrungswissen verändert Systeme – nachhaltig, menschlich, wirksam.“