Ich heiße Marina, bin 61 Jahre, verheiratet, habe einen Sohn und bin wohnhaft im schönen Münsterland.
Am 27. April 2019 erfuhr ich von meiner unheilbaren Diagnose beidseitigem Ovarialkarzinom, Eierstockkrebs im IV Stadium, der schon in meinem ganzen Bauchraum metastasierte, sowie Aszites (Bauchwasser), das sich schon bis Lunge ausdehnte. Am 03. Mai 2019 hatte ich eine 7 Std OP, wo auch alle nicht lebensnotwendige Organe, wie Gebärmutter, ganze Bauchfell, beide Eierstöcke, Blinddarm, Lymphknoten, einen Teil meiner Leber usw entfernt wurde.Eine Woche später überlebte ich die beidseitige Lungenembolie, da ich zu diesem Zeitpunkt nicht allein auf meinem Zimmer war.
Sechs Wochen nach der großen OP, mein Körper musste sich erst wieder erholen, bekam ich 6 Chemos a 8 Std. Hammer!!! Seit dieser Operation, leide ich chronisch an dem Erschöpfungssyndrom, Fatique.
Nach 15 monatiger Antikörpertherapie kam der Krebs im Februar 2021 das zweite Mal wieder. Wieder Chemo und anschließend eine weiterführende Chemo in Tablettenform mit Zejula. Leider musste ich diese Therapie wegen gravierenden Nebenwirkungen, wie Anämie (Blutarmut) absetzen. Ich war pschychisch und physisch so erschöpft, dass mein Mann mich im März diesen Jahres in eine Palliativstation brachte. Wir wussten keine andere Lösung mehr, da ich keinen Lebensmut, geschweige noch Lebensqualität, ich konnte nicht alleine aufstehen, gehen, essen... erfuhr. Es war eine genauso schwierige Zeit für meinen Mann, mich dort zu lassen und nicht zu wissen, ob ich je wieder zu Kräften komme. So bekam ich dort auch ab März dieses Jahres meine ersten Bluttransfusionen, die sich bis Juni (12 Stück) durch die ständig auftretende Anämie, hinzog. Endlich " normalesierte " sich mein Körper. Die Freude war nicht von lange Dauer.
Der Krebs brach im April/Mai 2022 zum dritten Mal aus. Wieder Chemo, am Freitag, den 14. Oktober meine vorerst letzte von 12 Chemos. Wie geht es jetzt weiter? Mein Onkologe machte mir leider keine großen Hoffnungen mehr. Ich müsste nun meine noch verbleibende Zeit mit Chemos verbringen, da es für eine weitere Medikation, Tabletten oder Infusionen, in Deutschland noch keine weiteren aussagekräftigen Studien gibt. In Italien, Portugal, USA... schon und sind dort auch zugelassen.
Um dieser Situation nicht ganz ausgeliefert zu sein, fragte ich meinem Onkologen, ob ich wieder eine zweite 15 monatige Antikörpertherapie erhalten könnte, da ja die Erste 2019 meinen Krebs zum Stillstand brachte. Er verneinte meine Hoffnung ( keine Studien)und somit bezahlt auch meine Krankenkasse keine zweite Antikörpertherapie. Mit jeder Chemo werde ich schwächer und von einem zum nächsten Krebsausbruch werden die Abstände immer kürzer. Ich glaube, dass ich die vierte Diagnose noch in diesem Jahr erhalte.
Ich möchte nichts unversucht lassen und mit diesem Spendenaufruf meine zweite Antikörpertherapie bezahlen, damit ich mit dieser Chance meine Lebensqualität verbessern kann und noch ein bis zwei Jahre im Kreise meiner Familie und Freunde verbringen darf.
Da ich keine 80.000 - 100.000€ für diese Therapie aufbringen kann, bitte ich Euch um Unterstützung und danke Euch schon im vorraus. Jede noch so kleine Spende bringt mich meinem Wunsch und meiner Hoffnung nähe.
Es ist so frustrierend und anstrengend auch für meine Familie, sie leiden genauso wie ich. Noch habe ich die Lebenskraft und den Willen zum Weiterleben und hoffe, dass die Krebsforschung demnächst auch für mich eine lebenserhaltende Therapie entwickelt.
Ganz liebe Grüße und seid gedrückt
Marina