Sicherheit für unsere Tochter – Hilfe für den Neuanfang nach Gerichtstrauma
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Unsere 6-jährige Tochter wurde im November 2024 Opfer eines sexuellen Übergriffs.
Doch was danach geschah, war für uns als Eltern noch schwerer zu ertragen:
Sie wurde im laufenden Strafprozess im Mai 2025 ein zweites Mal tief traumatisiert – durch die Umstände der Gerichtsverhandlung selbst.
Obwohl vorher ausdrücklich zugesagt wurde, dass sie in einem geschützten Raum mit Videoübertragung und Begleitung aussagen dürfe, wurde sie stattdessen kurzfristig und ohne elterliche Begleitung in den Gerichtssaal geführt – gemeinsam mit dem Täter und der Mittäterin.
Sie zeigte massive Überforderung: versteckte sich, lief umher, versuchte zu fliehen – doch niemand griff ein.
Die Justiz behandelte sie, als sei sie ein stabiler Erwachsener.
Seitdem hat sich ihr psychischer Zustand massiv verschlechtert: Angstzustände, Albträume, Rückzug.
Sie wurde nun auf Dringlichkeitsbasis in eine psychiatrische Tagesklinik aufgenommen – sie überspringt eine reguläre Wartezeit von über einem Jahr.
Wir tun alles, um unsere Tochter zu schützen und zu stabilisieren.
Aber: Der Täter lebt weiterhin nur etwa 1 km von unserer Wohnung entfernt.
Unsere Tochter hat große Angst, das Haus zu verlassen. Ein Umzug ist unumgänglich.
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🏠 Wofür wir Unterstützung brauchen:
Kaution & erste Monatsmiete für eine sichere Wohnung
Umzugskosten und grundlegende Möbel
ggf. behindertengerechte Anpassung (ein Elternteil ist mobilitätseingeschränkt)
Übergangshilfe, bis Anträge auf Wohngeld und Opferhilfe bewilligt sind (laufend, aber unbearbeitet seit Monaten)
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Wir bekommen professionelle psychologische Hilfe.
Die Opferbeauftragte NRW unterstützt uns seit Kurzem – dank eines Tipps aus der Online-Community.
Aber schnelle, konkrete Unterstützung für einen sicheren Neuanfang fehlt.
Darum bitten wir euch:
Helft uns, unserer Tochter ein neues Zuhause zu ermöglichen.
Nicht irgendwann – sondern jetzt, bevor ihr Trauma weiter vertieft wird.
Wir bleiben anonym zum Schutz unserer Tochter und unserer beruflichen Situation.
Wer wir sind, ist nicht entscheidend und wird durch den Fernsehbeitrag bei WDR Lokalzeit Ruhr gestützt.
Was zählt: Ein kleines Kind braucht Sicherheit.
Danke für eure Unterstützung.