Wir sind ein kleiner Gnadenhof in Wusterwitz bei Brandenburg a.d.H. Ein Verein sind wir erst seit letztem Jahr. Vorher waren wir ein Streichelgehege. Jedoch bekamen wir immer mehr Tiere und haben uns dann entschlossen, den Verein zu gründen. Nun sind die Gehege und Zäune in einem, durch die Jahre, maroden und veralteten Zustand. Wir wollen weiterhin für die Tiere da sein. Vielleicht auch etwas vergrößern. Nun leben seit über 2 Wochen auch 2 kleine Waschbärbabys bei mir. Die Anforderungen für die Voliere sind immens. 30qm, 3 m hoch, mit Schleuse, Betonfußboden und Teich.... Das können wir allein nicht so kurzfristig stemmen. Weder finanziell, noch ohne Hilfe. Nun ist das meine letzte Hoffnung.
Auch Tiere haben eine Chance auf ein tiergerechtes Leben. Das haben wir uns vorgenommen. Aber heutzutage schafft ein kleiner Verein das kaum. Als ich heute Morgen meine Runde gedreht habe, ist mir doch Einiges aufgefallen. Unser Louis (Jersey Giant Hahn) lebt mit seinen 2 Hennen, Lisa und Lisa) in einem kleinen Hühnerhaus, wo der Boden schon gebrochen ist und es langsam durchregnet. Dabei haben wir das Hsus erst vor ca. einem dreiviertel Jahr gekauft. Die Futterstelle von Boulette und Schnitzel (Schweine) bricht auch zusammen. Auch haben die Beiden ein kleines Spielhaus als Schlafstelle. Es ist eigentlich zu eng. Die Tür vom Stall von Piggeldy und Frederic schließt nicht mehr, da Frederic sie ausgebrochen hat.... Und so zieht es sich durch fast alle Gehege. Wir hoffen, dass sich noch tierliebe Menschen angesprochen fühlen.
Der Hof kann sich auch angeschaut werden. Wir haben ein kleines Café.