Liebe Unterstützerinnen, liebe Unterstützer, ihr lieben Mitmenschen!
Auf diesem Wege möchte ich versuchen einer vor dem Krieg in der Ukraine geflüchteten Person, nach einem medizinischen Notfall und dessen Versorgung im Krankenhaus, aus einer finanziellen Notlage zu helfen.
Lesia wohnt bei unserer Mutter, die beiden haben eine Wohngemeinschaft "gegründet", verbringen den Alltag zusammen. Sie hat einen Aufenthaltstitel, wollte aber keine Sozialleistungen in Deutschland beatragen, da sie immer wieder aufgeschnappt hat, dass viele in Deutschland schlecht über Ukrainer sprechen. Leider habe ich da nicht stark genug drauf gedrängt mit ihr zum Sozialamt zu fahren, um eine Absicherung im Krankheitsfall zu beantragen. Schließlich habe sie ja eine Versicherung für solche Fälle abgeschlossen war dann ihre Aussage.
Vor wenigen Wochen dann eine schlechte Nachricht, Lesia weist Symptome eines Schlaganfalles auf, da bin ich dann mit ihr ins Krankenhaus gefahren. Bei der Aufnahme gab es dann die ersten kleinen Probleme, aber da ihre Versicherung, wir würden diese als eine Art Auslandskrankenversicherung bezeichnen, rasch zugesagt hat die Kosten zu übernehmen, nahm alles seinen gewohnten Lauf. Viele Untersuchungen wurden durchgeführt, und letztlich kam zum Glück dabei heraus, kein Schlaganfall, kein Herzinfarkt, ein kleineres Blutgerinnsel im Hinterkopf hatte so auf ihr Gehirn gedrückt, dass alle Symptome wie die eines Schlaganfalles auftraten. Medikamentös behandelbar. Wir alle waren froh und zufrieden. Um weitere Untersuchungen und eine Art Reha durchzuführen, ist Lesia dann zurück in die Ukraine gereist. Wer kennt das nicht, in einer Umgebung wo alle die eigene Sprache sprechen ist man dann doch lieber.
Während ihres Aufenthaltes im Krankenhaus habe ich dann noch einmal mit dem Sozialamt gesprochen bzgl. Übernahme der Krankenhauskosten. Da aber von der ukrainischen Versicherung eine Zusage vorlag die Kosten zu übernehmen, sah sich das Sozialamt nicht in der Pflicht einzuspringen. Verständlich kann man dazu sagen. Wir alle hatten weiter auch keine Bedenken dazu. Nachdem Lesia aber dann zurück gereist ist, fing die Versicherung an sich "herauszuwinden", die gestellten Diagnosen passen nicht zur Art der Versicherung, es kann maximal ein kleiner Anteil der Kosten durch die Versicherung übernommen werden. Bei einer Gesamtrechnung von etwas über 4700€ dann eine sehr besorgniserregende Nachricht für eine ukrainische Rentnerin. Lesia muss nun in Vorleistung treten und die Kosten des Krankenhauses begleichen. Daraufhin habe ich nochmals mit dem Sozialamt gesprochen, diese haben mit der Kreisverwaltung Rücksprache gehalten, leider mit der Antwort, es kann nicht Rückwirkend aufgenommen werden. Auch wenn die Versicherung sich aus ihrer Zusage zurückzieht, das Sozialamt kann nun nicht mehr einspringen. Auch das ist verständlich, muss man ja zugestehen.
Wir wollen ihr nun helfen! Wir wollen Lesia unterstützen, damit finanzielle Probleme nicht auch noch Teil ihres Lebens werden. Wir möchten ihr die anstehenden Rehabilitationsmaßnahmen möglich machen ohne sich weiter Sorgen um die Kosten der Behandlung im Krankenhaus machen zu müssen und Lesia dadurch mehr Sicherheit für die kommende schwere Zeit geben.
Bitte helft uns zu helfen, es ist unglaublich schwer für Lesia selbst um diese Hilfe zu bitten. Die Dankbarkeit von Lesia und ihrer Familie ist aber in Worten nicht auszudrücken. Wir sind für jede Spende dankbar!
Liebe Grüße Guido