Häusliche Gewalt
❤️Spendenaufruf für einen Aufenthalt in einer intensiv Trauma privat Klinik als gesetzlich versicherte
Und nun das aller beste ❤️ ich konnte bei meiner DAK bewirken, dass mir die Kosten für eine privat Klinik übernommen werden.
Allerdings kommt ein neues Problem auf mich zu.
Denn der Differenz-Betrag / die Eigenleistung von täglich 15,38€ bei 12 Wochen Aufenthalt, muss ich selbst leisten. Dazu kommt die Zuzahlung von täglich 10€ Krankenhaus Zuzahlung.
‼️meine Geschichte‼️
Häusliche Gewalt – Mein Weg in die Freiheit
Im Mai 2023 befreite ich mich aus einer jahrelangen Beziehung voller psychischer, körperlicher und sexueller Gewalt.
Was als Liebe begann, wurde zum Überlebenskampf. Die Erkenntnis der brutalen Realität und die Trennung waren ein Akt der Selbstbefreiung nach sieben Trennungsanläufen in acht Jahren. Die Isolation durch meinen Partner hinterließ tiefe Wunden. Ein kurzer Ausbruch auf dem Jakobsweg 2022 brachte keine dauerhafte Veränderung, bis ich 2023 völlig erschöpft im Frauenhaus Schutz suchte. Die schockierende Erkenntnis, dass ich die dritte Ehefrau mit ähnlichen Erfahrungen war, traf mich tief.
Seine Weigerung, Hilfe zu suchen, war frustrierend.
Nach einem Übergriff 2021 erhielt er eine Diagnose, doch er nutzte die Chance zur Therapie nicht. Meine Vermutung: tiefgreifendere psychische Störungen. Seine Kälte und fehlende Empathie waren erschreckend.
Die Aufarbeitung des Traumas gestaltet sich schwierig aufgrund fehlender Therapieplätze. Auch nach zwei Jahren Trennung kämpfe ich mit Flashbacks, Ängsten und finanziellen Folgen der Flucht.
Besonders schmerzhaft war die Ungläubigkeit Außenstehender angesichts seiner charmanten Fassade. Mein ehrenamtliches Engagement beim DRK stand im Kontrast zu seiner häuslichen Gewalt.
Ein Anruf beim Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" gab mir schließlich die Kraft zur endgültigen Trennung.
Heute, mit 55 Jahren, beginne ich ein neues Leben in Schleswig-Holstein. Die Unterstützung von Nothilfe, Opfer-Hilfe, Polizei und Diakonie war entscheidend. Die Verurteilung meines Ex-Partners ändert nichts, was ich täglich durchmache - Panikattacken, Hilflosigkeit etc. .
Ich habe die Polizeileitstellenleiter geschult, um Polizeibeamte im Umgang mit solchen Fällen zu schulen, nachdem die Polizei an meinem Heimatort versagt hatte.
Mein Dank gilt allen, die mir zur Seite stehen. Gewalt darf kein Tabu sein!
Trotz allem blicke ich nach vorn: "Mit Volldampf voraus in meine Freiheit!" Ich bin eine starke, selbstständige und lebensfrohe Frau. Freiheit bedeutet mir alles.
Es braucht dringend mehr Unterstützung für Opfer von Gewalt – Therapieplätze, Frauen-/Männerhäuser, finanzielle Hilfe und Aufklärung.
Danke für Ihre Aufmerksamkeit.
Vielleicht kann meine Geschichte anderen Betroffenen Mut machen, sich aus gewaltvollen Beziehungen zu befreien.
ein großes ❤️Dankeschön
Andrea Brink