Stell dir vor, du erfährst, dass jemand seine Katze im Wald in einer Plastiktüte ausgesetzt hat. Du setzt dich sofort mit einer Helferin ins Auto und fährst zum Ort des Geschehens. Bewaffnet mit Futter und einer Box.
Tatsächlich findest du die Katze, du schaffst es das Tier wohlbehalten einzufangen und erzählst auf einer Tierschutzseite davon.
Irgendwann überwältigen dich die Emotionen und du kommentierst einen unüberlegten Satz. Einen einzigen! Die Aussetzer lesen diesen und nach einigen Wochen flattert der rechtskräftige Bußgeldbescheid wegen Beleidigung ins Haus.
So ist das einer Rottweiler Tierschützerin, einer Freundin von mir, passiert.
Sie hat ihr ganzes Leben dem Tierschutz gewidmet und tut was sie kann, um die Welt zu einem besseren Ort zu machen.
Welcher Tierschützer wird denn nicht emotional, wenn ein Haustier einfach ausgesetzt wird? Noch dazu, wenn dieses Tier gerade einmal ein paar Monate alt ist?
Bitte helft mir sie zu unterstützen, damit sie nicht auf diesen Kosten sitzen bleibt.
Zwei weitere Kommentatoren sind ebenfalls betroffen, das Geld, das über das Spendenziel hinaus gespendet wird, wird zur Zahlung deren Bußgelder eingesetzt.
Die Aussetzer haben eine mildere Strafe erhalten, weil der Katze zu schnell geholfen wurde und sie keinen Schaden genommen hat. Traurig, aber leider wahr!