Liebe Leser,
Ich möchte für unseren Mailo seine Geschichte erzählen. Im Januar wurde unsere Welt ein großes Stück dunkler. Plötzlich und unerwartet, kam es bei Mailo zum Ausfall der hinteren Läufer. Er konnte sie nur noch hinterherschleifen. Dann kamen die vorderen Beine dazu. Er fing an zu krampfen, war dann völlig paralysiert. Es war Samstag Mittag, zum Glück war unser Tierarzt noch da. Er machte die Erstversorgung und stabilisierte Mailo mit Infusionen, Medikamenten etc., hat mir dann aber auch gesagt Mailo muss in eine Tierklinik wenn keine Besserung Eintritt. Die kam leider nicht, so fuhren wir am selben Nachmittag in die nächste Klinik. Mailo blieb dort eine Nacht, leider konnte man ihm dort auch nicht helfen, nicht die richtige Diagnostik durchführen. Ich habe Kontakt mir der Klinik in Hannover aufgenommen und durfte direkt am Sonntag mit Mailo dorthin. Zu demZeitpunkt war sein Zustand unverändert. Er hatte auch Schmerzen bei jeder Bewegung, wenn wir ihn hochheben und transportieren mussten. In Hannover konnte man ihm helfen, die richtige Diagnostik machen. MRT, diverse Röntgen, Hirnhautwasseruntersuchung. Es wurde eine Hirnhautentzündung nach autoimmuner Reaktion festgestellt. Mailo war fünf Tage auf der Intensivstation in der Klinik in Hannover. Sein Zustand besserte sich etwas. Wir konnten Mailo mit heim nehmen. Leider ist weiterhin seine linke Körperhälfte eingeschränkt, besonders hinten. Das Laufen ist am Anfangs sehr schwierig gewesen. Er ist immer umgefallen, hat das Bein hinter sich hergezogen.. mittlerweile machen wir Fortschritte durch 2x Woche Physiotherapie und natürlich auch Training zu Hause. Mailo muss nun regelmäßig Medikamente nehmen, Schmerzmitteln, Kortison und Immunsupressive Medikamente.
Die akute und stationäre Behandlung haben mich fast 4500 Euro gekostet. Ich bin alleinerziehende Mutter und meine Rücklagen sind verbraucht. Die weitere Therapie der Physiotherapie und der teuren immunsuppresiven Medikamente ist notwendig. Da es eine autoimmune Erkrankung ist, kann es auch zu Rückfällen kommen, daher ist auch regelmäßige Blutkontrolle wichtig.
Das sind Kosten die mich mittlerweile überlasten und ich daher für Unterstützung dankbar wäre.
Wir sind trotzdem dankbar, dass es Mailo aktuell besser geht. Er freut sich über Besucher, wackelt mit der Rute und macht auch schon Versuche etwas durch die Felder zu toben, was natürlich noch sehr langsam und eingeschränkt funktioniert.
Daher machen wir weiter und kämpfen Tag für Tag mit unserem Mailo.