Hallo,
ich hatte am 25.10.23 einen Roller Unfall, bin nach der Arbeit im Regen weggerutscht.
In der Notaufnahme angekommen wurde ein Unterschenkelbruch mit Gelenkanteil, mehrfacher Kniescheibenbruch und Kreuzbandriss alles links festgestellt. Nach fünf Tagen wurde ich aufgrund dessen, dass es ein Arbeitsunfall war, verlegt. Dort wurde ich direkt nach Ankunft nachts operiert, Fixateur externe, zwei Tage später, erneute OP, Kompartment Spaltung, fünf Tage später, dann schlussendlich drei Platten und ein Drahtgeflecht ins Knie.
Nun 12 Wochen Teilbelastung bis 20 kg, danach Rhea, wo sich entscheidet wie und wann ich wieder arbeiten darf. (evtl. ab März) Ärzte meinen, dass Bein wird nicht mehr so wie vorher und wenn die Platten nicht mehr taugen, muss eine Knieprothese rein. Beste Freunde im Moment, verschiedene Orthesen, Rollstuhl, Gehbock und Krücken, außerdem Ärzte, Patientenfahrdienst und Physiotherapie.
Ab 6.12. bekomme ich dann Verletztengeld.
Weihnachten ist nun gelaufen, aber ich sammle dieses Geld nicht nur für Weihnachten, sondern auch um uns Luft zu verschaffen. (Heizöl, Versicherungen, evtl. Reperaturkosten...)
Leider bin ich aufgrund der Erkrankung meines Mannes seit 8 Jahren Alleinverdiener und somit steht uns durch meinen Unfall nun das Wasser bis zum Hals 😓
Wir haben drei Kinder und zwei Enkel, diesen möchte ich wenigstens ein bisschen Normalität in diesen turbulenten Zeiten geben.
Ich möchte so schnell wie möglich wieder in meinen Beruf zurück (Pflege), dafür kämpfe ich, denn ohne meinen Beruf bin ich nicht ich ❤️