Mein Stiefvater Bernd 59 Jahre alt, hat im Jahr 2019 ein Kunstherz bekommen wo er sehr gut mit zurecht kam. Bis zum 8.5.23 hat er alles selber gemacht ,z.B. Autogefahren, eingekauft, Wäsche gewaschen usw.
Am 8.5.23 haben wir den RTW gerufen weil sein Zustand nicht gut war und wir dachten er hätte eine starke Grippe. Als er dann im KH war wurde im Blut abgenommen und man stellte fest daß er eine starke Sepsis hat , leider stellte sich heraus daß das LVAD ( Kunstherz) mit den Bakterien kontaminiert ist, dass heißt es hätte nur eine Herztransplantation helfen können. Aber dann kam eins aufs andere, man musste ihm 3 Zähne ziehen weil das Zahnfleisch entzündet war, da er aber Blutverdünnung einnahm hat er sehr viel Blut verloren sodass er mehrere Bluttransfusion bekommen musste, dann versagten auch die Nieren und die Leber ,sodass eine Transplantation ausgeschlossen wurde. Er erhielt dann eine Dialyse wo man immer wieder versuchte sie abzusetzen damit die Nieren wieder selbständig arbeiten. Da er Diabetes hat wurde dann in der Zeit sein Fuß blau/Schwarz sodass man ihm im Juni den linken Unterschenkel ambutiert wurde. Bis zum 5.7.23 lag er dann auf intensive ,da man ihm da aber nicht mehr helfen konnte,blieb uns leider keine andere Entscheidung als ihn in ein Hospiz zu verlegen was wir dann auch schweren Herzens getan haben. Am Anfang sah es so aus als würde er nicht mehr lange leiden müssen , man hat alle Medikamente bis auf 3 abgesetzt, aber dann war es wie ein Wunder daß er sich nach 3-4 Wochen sehr gut erholt hat, die Nieren und die Leber arbeiten wieder ganz normal, Blutwerte bis auf die Entzündunggswerte sind auch wieder normal. Mit der Entzündung am Kunstherz muss er weiter leben.
Aber als wir merkten das es ihm von Tag zu Tag besser ging haben wir uns entschieden ihn aus den Hospiz zu holen und ihn mit zu mir zu nehmen.
Da haben wir alles vorbereitet sodass er am 26.10.23 das Hospiz verlässt.
Nun haben wir nur ein großes Problem, wir haben keinerlei finanzielle Mittel um ihn ein Rollstuhlgerechtes Fahrzeug zu kaufen, wo wir mit ihm auch mal Ausflüge usw.machen können.
Da er durch die Ambutation nicht mehr selber fahren kann, muss es leider ein Auto sein wo er hinten rein mit dem kompletten Rollstuhl rein kann ,und wo man ihn Festgurten kann.
Wenn wir es könnten dann würden wir nicht um Hilfe bitten.
Wir bedanken uns schon mal im vorraus.