Hallo Alle zusammen, ich danke denjenigen die sich die Zeit nehmen meine Zeilen zu lesen.
Ich heiße Sandra, bin 49 Jahre alt bin selbstständige Nageldesignerin und habe eine Tochter, einen Mann, einen Schwiegersohn, Hund und Kater. Wir sind eine ganz normale Familie . Letztes Jahr ging es mir mehr als schlecht. Ich hatte viele Jahre schon Probleme mit meinem Bauch. Ich war so oft bei Ärzten, das ich es nicht mehr zählen kann. Die Diagnose war immer gleich.... Reizdarm, Stress. Vergangenes Jahr im April ging es mir dann so schlecht, das ich meinen Mann regelrecht anflehte mich ins Krankenhaus zu bringen. In der Ambulanz des Johanniterkrankenhauses, in meiner Heimatstadt Duisburg angekommen ,war ich bereits Ohnmächtig. Irgendwann wachte ich auf , alles um mich herum piepte und schlug Alarm. Meine Vitalwerte waren nicht mehr messbar. Zahlreiche Untersuchen folgten.Es kam raus das ich eine lebensbedrohliche Sepsis aufgrund eines kaputten Darms hatte. 5 Tage durfte ich nichts essen, dann die OP. Nach der OP weitere 8 Tage ohne Nahrung. Ich wurde auf der Intensivstation wach, irgendwann kamen die Ärzte. Bei der Darm OP wurde unter einer Darmschlinge ein 12,7 x 8,4cm großer Tumor gefunden. 7-14 Jahre ist er laut Ärzte bereits in mir gewachsen. Es zog mir den Boden unter den Füssen weg, meine Schwester starb vor 12 Jahren mit 50 Jahren genau an diesem Krebs. Die pathologischen Ergebnisse kamen 1 Woche später..... bösartig , Stufe 4 mit Bauchfellbiomen. Mein Arzt meinte er sei unheilbar, Lebenszeit noch ca 2 Jahre. Also hieß es für mich das ich im selben Alter wie meine Schwester sterben, meine Familie alleine lassen würde. Letztes Jahr war ich 3x auf der Intensivstation. Durch die anschließende Therapie hatte ich etliche Nebenwirkungen, mit denen ich bis heute zu kämpfen habe. Ich hatte mehrmals Wasser in der Lunge, bin fast erstickt, Intensivstation.....Heute habe ich als Folge dessen beginnende COPD , ein festes, sowie ein mobiles Sauerstoffgerät. Da ich aber 2 sehr gute Onkologenteams habe, habe ich es bis jetzt geschafft das nichts mehr zu sehen ist. Ich kämpfe um mein Leben für meine Liebsten. Meine Familie und ich hoffen sehr das es lange so bleibt, denn eines ist sicher.... da es sich bei mir um genetisch bedingten Krebs handelt, ist es eine frage der Zeit wann er wieder auftaucht. Die Genetik meiner Tochter und von mir werden grade in der Humangenetik der Uniklinik Düsseldorf untersucht Leider dauert es bis zu 1 Jahr bis wir mehr wissen.
Nun habe ich allerdings seit Monaten noch ein Problem dazu bekommen. Als Folge von dem Krebs und der Therapie. Der Tumor hat meinem Körper soviel Nährstoffe entzogen ,so das meine Zähne nach der Therapie zum Großteil alle so locker waren das sie gezogen werden mussten. Im Oberkiefer habe ich noch 2 , im Unterkiefer noch 8 Zähne. Ich trage ein Provisorium, aber das ist mehr schlecht als recht.Die "Backenzähne" kommen nicht aufeinander, ich kann nichts wirklich kauen. Die Frontzähne sind von hinten so kurz modelliert das ich nichts abbeissen kann. Alles drückt, schmerzt und ist wund. Trotz Unterfütterung. Ich hatte keine Wahl es machen zu lassen. Jetzt hat meine Zahnärztin mir heute gesagt hat das ich oben 1 Implantat brauche für eine Teleskopprothese, Das wäre eine Summe von 2.000 € nur alleine für das Implantat.Alles andere schaffe ich zu finanzieren , nur das Implanrat nicht. Ich kann seit letztem Jahr nicht mehr arbeiten , bekomme Pflegegeld und mein Mann verdient leider auch nicht so viel das wir uns das leisten können. Er arbeitet Vollzeit 9-11 Std täglich bei -27 Grad, damit unsere Regale beim Einkaufen für uns alle immer voll sind. Ich weiß das es dumm war nie über eine Zahnzusatzversicherung nach zu denken, aber so ist es gerade nunmal. An Erspartem ist dank Corona und dem Finanzamt auch nichts mehr da. Seit März kann ich nicht mehr wirklich essen und ich kann es nicht mehr ertragen. Ich bitte Sie von Herzen mir zu helfen. Ich bin so verzweifelt, ich weiß nicht mehr weiter. Mein Mann bemüht sich so sehr, er arbeitet extrem hart Es tut mir wahnsinnig weh, ihn so hilflos zu sehen, nur wegen mir. Ich wäre jedem Einzelnen Menschen so dankbar, für jede noch so kleine Hilfe. Alles zählt, jeder Cent, jeder Euro ist wertvoll.
Danke das Sie sich die Zeit genommen haben, mein Anliegen durchzulesen.
Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag und Gesundheit ,
Sandra Kachelmaier