Tommy ist mein Shetty-Opi und ist stolze 43 Jahre alt.
Seit 28 Jahren kennen wir uns und nachdem sein Besitzer verstorben ist, habe ich ihn zusammen mit seinem Rentner-Kumpel (welcher auch schon 36 ist) vor 10 Jahren übernommen.
Leider kommen auch bei Tieren im Alter die Wehwehchen und meine finanziellen Mittel sind allmählich ausgeschöpft.
Da er nur noch einen Backenzahn hat und ihm somit die Aufnahme von Heu oder Gras nicht mehr möglich ist, bekommt er nur noch Heucobs (eingeweichtes Futter), welches ebenfalls recht kostspielig ist.
Er leidet dennoch leider häufig an einer Schlundverstopfung.
Das bedeutet, dass das Futter in der Speiseröhre stecken bleibt.
Hier muss der Tierarzt dann einen Schlauch durch die Nase in die Speiseröhre schieben, durch welchen dann mit Wasser gespült wird, um die Verstopfung zu lösen.
Dass der Schlund wieder frei ist, merkt man daran, dass das Wasser ohne zu stoppen bis in den Magen durchläuft.
Auch der Schlauch sollte bis in den Magen reichen.
Leider ist dies bei Tommy nicht mehr problemlos möglich, was den Verdacht aufruft, dass sich in der Speiseröhre eine Zuwachsung oder ein Tumor befinden könnte,
wodurch eine Verengung enteht, sodass das Futter nicht mehr durchrutschen -und der Schlauch nicht bis in den Magen geschoben werden kann.
Hier ist eine Endoskopie notwendig, bei welcher -anstatt ein Schlauch- eine Kamera in die Speiseröhre eingeführt wird, um zu schauen, ob sich der Verdacht bestätigt.
Wenn ja, muss zusätzlich geschaut werden, welches Ausmaß die Verengung besitzt.
Sollte die Speiseröhre so sehr verengt sein, dass deswegen nicht einmal mehr das eingeweichte Futter vorbei rutschen kann, dann steht für mich alles außer Frage.
Bevor er sich dann noch weiterhin ständig dieser unangenehmen Behandlung unterziehen muss (welche pro Tierarztbesuch bei ca.200€ liegt) und er langsam "verhungern" würde -oder aber eine Operation durchgeführt werden müsste (welche in diesem Alter sehr kritisch ist), würde ich mich dafür entscheiden, ihn auf die immergrünen Wiesen zu schicken.
Die letzten 3 Schlundverstopfungen lagen mit einem Abstand von 3 Wochen und darauf folgend dann von nur 2 Tagen, sehr nah beieinander.
Damit möchte ich nahelegen, wie schnell die Tierarztkosten der letzten 2 Jahre, mich immer wieder eingeholt haben.
Jedoch möchte ich für ihn -wie auch für mich- Gewissheit haben.
Gewissheit darüber, dass wir nichts unversucht gelassen haben und Gewissheit darüber, dass ich die richtige Entscheidung aus Liebe zum Tier treffen kann und nicht muss, weil mir das Geld ausgeht.
Derzeit sind noch 2 Rechnungen vorhanden, welche ich in Raten abbezahle.
Aus diesem Grund kann ich mir die (zeitnah) benötigte Behandlung der Endoskopie gerade einfach nicht zusätzlich leisten und versuche deswegen auf diesem Wege hier Unterstützung zu finden.
Weil ich ihn nicht "einfach so" gehen lassen möchte, da er -bis auf diese eine Problematik- fit wie ein Turnschuh ist.
Er ist aufgeweckt, galoppiert noch mit über die Wiese und zeigt den anderen auch mal gerne noch "wo der Hammer hängt".
Er ist toll. Er hat es verdient. Er ist es wert.
Weil ich ihn liebe.
❤️
✨Im Voraus bedanke ich mich für jegliche Unterstützung und freue mich, dass es noch Menschen gibt, welche ihr Herz am rechten Fleck haben. ✨