Hallo zusammen,
ich heiße Anna, ich bin 53 Jahre und lebe mit meiner Tochter in Gelsenkirchen. Nach einigen schweren Jahren bin ich immer wieder auf die Beine gekommen, habe meinen festen Job, der zwar im Mindestlohnbereich liegt, aber mich durchaus zufrieden stellt. Bisher kamen wir gut zurecht. Meine Tochter hat eine Ausbildung begonnen und unser Leben lief in geregelten
Bahnen. Wir waren zufrieden, so wie es war.
Wie das Leben allerdings immer wieder seine Geschichte schreibt, so schreib es auch meine. 2016 bin ich an Brustkrebs erkrankt. Ich habe gekämpft und habe alles gut überstanden. Da mein Mann mit dieser Situation nicht zurechtkam, hat er mich verlassen. Ich habe von heute auf morgen nicht nur mit dieser Erkrankung kämpfen müssen, sondern habe zusätzlich alles verloren. Da ich eine Kämpferin bin, bin ich wieder auf die Beine gekommen. Wirhaben neu angefangen, eine neue Wohnung gesucht, habe einen neuen Job begonnen. Dann im Dezember 2022wurde eine neue Geschichte geschrieben und wiederbekam ich Krebs. Leider dieses Mal unheilbar. Ich habe mit einer Antikörper Therapie begonnen und der Arzt sagte, dass ich gut damit leben können, nur wie lange, weißkeiner. Ja, es war ein Schock, aber ich habe auch hier gesagt: „Ich geh noch nicht!“. Ich bin wieder arbeiten gegangen, habe wieder Spaß am Leben gehabt, bis vor zwei Monaten die nächste Diagnose kam. Wieder ein neuer Krebs zusätzlich. Mittlerweile habe ich meine 2. Chemo hinter mir.
Mittlerweile bin ich wieder im Krankengeld. Da es einige Schwierigkeiten mit der Krankenkasse gab, musste ich 4Monate auf das Krankengeld warten. Leider ist es so, dass man nur einen bestimmten Prozentsatz des Gehaltesbekommt. Da ich nun mal im Mindestlohn Bereich liege, bekomme ich 600€ pro Monat. Mittlerweile mache ich mir Gedanken darüber, wie ich meine Miete bezahlen oder gar Rechnungen begleichen soll. Da meine Tochter eine Ausbildung hat und sie auch Geld verdient, kann ich keine Unterstützung eines Amtes beantragen. Meiner Tochtermöchte ich allerdings ihr Geld nicht wegnehmen. Sie unterstützt mich so gut es geht, es ist für sie schon schwer genug mich so zu sehen.
Momentan weiß ich nicht mehr weiter. Ich habe Angst auf der Straße zu landen. Dieser Text fällt mir schwer, und ich schäme mich dafür, diesen Aufruf starten zu müssen. Allerdings fehlen mir momentan jeden Monat 1000€ zum Leben.
Ich würde mich sehr freuen, wenn vielleicht der ein oder andere etwas spenden möchte und auch kann. Jeder Cent hilft.
Ich bedanke mich im Voraus schon mal für eure Hilfe.
Liebe Grüße
Anna