Ich bin alleinerziehende Mutter eines schwerbehinderten Kindes (Pflegestufe 4). Wir müssen täglich 2-3 Std. Auto fahren, um seine Therapien und Arztbesuche zu bewältigen.
Mein Sohn Leon ist ein Extremfrühchen, was in der 23. SSW mit 355 Gramm im Jahr 2018 auf die Welt gekommen ist. Ich hatte in der 21 Schwangerschaftswoche eine schwere Schwangerschaftsvergiftung und Leon's Chancen waren eigentlich zu dem Zeitpunkt bei 0 %. Ich habe mich jedoch dazu entschieden für Leon zu kämpfen und trotzdem alles zu versuchen ihn lebend durchzubekommen. Ich bekam dann die Lungenreife und lag selbst intensiv und hab für jeden einzelnen Tag mit meinen Leben gespielt, um ihn das Leben zu ermöglichen, aufgrund von meinen Willen und meiner Kraft habe ich es dann noch ganze 11 Tage auf intensiv geschafft bis er geholt werden musste, da meine Nieren zu diesen Zeitpunkt versagt haben. Während der Operation wusste man nicht, ob man mich und den kleinen retten kann, da mein Körper in einer sehr schlimmen Verfassung war und ich kaum noch sauerstoffreiches Blut in meinen Kreislauf hatte. Nach 4 Std OP konnten die Ärzte mich jedoch retten und mein kleiner Kämpfer wurde auch gerettet. Nach der Geburt befand er sich 7 Monate auf intensiv Station. Wir hatten sehr viele Komplikationen bis hin zur Blutvergiftung und kurz vor Herzinfarkt. 8X hieß in der Zeit für uns, dass wir uns von Leon verabschieden sollen, dass er die Nacht nicht überleben wird. Jedoch hat er es allen immer wieder bewiesen, dass er stark ist und dass er es schaffen kann und allen beweisen wird. Leon hatte insgesamt 14 Operationen hinter sich gebracht. Nachdem wir dann im März 2019 nach Hause durften, habe ich ihn intensiv zu Hause selbst gepflegt als seine Mutter ohne Pflegedienst und andere Unterstützungen. Im Juli 2019 ist mir dann aufgefallen, dass mit Leon etwas nicht stimmt, da er am Tag bis zu 9 gebrochen hat. Daraufhin war ich dann mehrmals in der Kinderklinik und wurde am Anfang nicht ernst genommen, im November 2019 habe ich mich dann nicht abbringen lassen, so dass bei Leon alle Untersuchungen durchgeführt worden sind, da kam dann raus, dass er ein Hepatoblastom in der Leber hat. Bedeutet das er einen bösartigen Tumor in der Leber hatte, daraufhin ging dann alles ziemlich schnell und Leon bekam seine 9 Std OP im Dezember 2019, daraufhin hatte er noch ganze 2 Chemoblöcke die er nicht so gut vertragen hatte, dass wir ihn nach der letzten Chemo auch noch fast verloren hätten. 2020 ging es dann langsam für uns Berg auf jedoch hat Corona uns dann einen Strich durch die Rechnung gemacht und Leon konnte bis dahin keine größeren Fortschritte machen auch Rehas und Therapien sind aufgrund von Corona gestrichen worden und ich und Leon haben trotzdem versucht soweit es mit Therapien ging Fortschritte zu machen. Sein Essverhalten ist bis heute immer noch eingeschränkt. Leon hat aufgrund der Frühgeburt sehr viele Baustellen bis heute die wahrscheinlich nicht so schnell vergehen werden. Wir versuchen mit Physiotherapie, Logopädie, Ergotherapie, Frühförderung und therapeutischen Reiten sein Leben zu vereinfachen und das er Kinder in seinem Alter aufholen kann und hoffentlich irgendwann ein selbstständiges Leben führen darf. Leon ist derzeit 4 Jahre alt und befindet sich auf den Stand eines 2 Jährigen. Leon hat an jedem Organ leider ein anderes Problem was für uns sehr viel Nachsorge Termine kostet und auch noch weitere Therapienmaßnahmen für uns anstehen bis hin zur Hormontherapie, Esstherapie usw. Ich brauche ein zuverlässiges und behinderten gerechtes Auto, mit dem ich den Alltag mit Leon weiterhin bewältigen kann. Darauf das ich jetzt auf mich allein gestellt bin brauche ich Unterstützung. Ich bin für jede Spende dankbar!