Hallo,
mein Name ist Nadine, ich bin in Frührente, da ich an einer komplexen PTBS leide. Lange habe ich mich nicht mehr alleine aus dem Haus getraut.
Damit ich wieder Mut fasse und Freude am Leben finde, haben mein Mann und ich entschieden uns einen Hund zu holen.
Unser Beaglemädchen Lotte ist am 06. Dezember 2018 geboren und 10 Wochen später zog sie bei uns ein.
Das war eine der besten Entscheidungen für mich !
Lotte ist die pure Lebensfreude !
Sie zeigt mir jeden Tag, wie schön das Leben ist und das es sich lohnt dafür zu kämpfen.
Leider musste Lotte in den vier Jahren ihres Lebens auch immer wieder beweisen was für eine Kämpferin sie ist...
Mit 1 1/2 Jahren haben wir sie kastrieren lassen, da sie große Probleme mit der Läufigkeit hatte.
Eigentlich ein Routine-Eingriff, doch es gab Komplikationen. Lottes Nieren versagten und sie musste für vier Tage in eine Tierklinik. Es sah nicht aus, als würde sie es schaffen.
In der Klinik wurde dann festgestellt, dass Lotte eine Einblutung in den Bauchraum hatte und zusätzlich an einer Anaplasmose ( wohl durch einen Zeckenbiss) leidet.
Sie war so schwach, doch sie hat sich zurückgekämpft !
Nach dem Klinik Aufenthalt bekam sie noch einige Tage 2× täglich eine Infusion. Nur langsam ging es ihr wieder besser.
Doch im vergangenen Jahr humpelte Lotte auf einmal mit ihrem rechten Vorderlauf und sie hatte ganz offensichtlich Schmerzen. Viele Arztbesuche später, musste ihr ein Zeh amputiert werden. Dort hatte sich ein Knoten gebildet, "Gott sei Dank" nicht bösartig.
Aber Lotte war wieder mal in ihrer Lebensfreude gebremst.
Nun, kurz nach der Heilung der erneute Schlag!
Einen Abend fing Lotte plötzlich an zu krampfen und zu zittern vor Schmerzen. Wir fuhren sofort mit ihr zum Notdienst in die Tierklinik, aber dort ging es ihr dann wieder ganz gut. Nachts fing es dann aber wieder an und am nächsten Morgen waren wir beim Tierarzt. Lotte hatte Rückenschmerzen und bekam Spritzen dagegen.
Am dritten Tag dann der Schock!
Lotte konnte nicht mehr laufen, ihr Körper gehorchte ihr nicht mehr.
Wir brachten sie schnell in die Tierklinik. Dort wurde sie gründlich untersucht und kam ins MRT. Das Ergebnis, Lotte hatte einen so starken Bandscheiben-Vorfall, der ihr die Nervenbahnen abdrückte und sie sofort operiert werden musste.
Zwei Tage mussten wir um sie bangen, denn unser Lottchen wollte nach der OP einfach nicht richtig wach werden. War es vielleicht ein Kampf zu viel für sie?
Doch am dritten Tag, wie ein Wunder, kam sie uns wackelig mit ein paar Schritten entgegen! Wir haben vor Freude geweint! Nach vier Tagen durften wir sie mit nach Hause nehmen.
Nun beginnt wieder mal ein langer Heilungsprozess mit vielen Medikamenten, Arztbesuche und einer dringend notwendigen Physiotherapie...
Wir haben für Lotte zwar eine Tierkrankenversicherung, aber bei diesen schwerwiegenden Schicksalsschlägen hintereinander, war und ist das Kontingent schnell aufgebraucht.
Wir haben schon all unsere Ersparnisse zusammen gekratzt und Schulden gemacht, um die hohen Arztrechnungen, Medikamente und OP's zu bezahlen.
Das ist Lotte uns auch wert!
Doch nun brauchen wir Hilfe!
Wir wissen noch nicht, wie wir diese erneute OP bezahlen sollen. Von der teuren Physiotherapie gar nicht zu sprechen, aber ohne diese wird Lotte wohl unsicher auf den Beinchen bleiben.
Aber Lotte hat es so verdient wieder herum tollen zu können!
Deshalb müssen wir um Hilfe bitten und wenn es nur ein kleiner Taler ist!
FÜR LOTTES GLÜCK!