UPDATE:
Liebe Unterstützer von Pirri,
als allererstes möchten wir uns im Namen von Pirri ganz, ganz herzlich für Eure großzügige Hilfe bedanken!! Wir waren überwältigt, wie viele Menschen in diesen, für uns alle schwierigen Zeiten nicht gezögert haben, Pirri zu unterstützen! 🙏
Dank Euch haben wir nun endlich, nach fast 2 Monaten eine Diagnose.
Pirri leidet an Toxoplasmose und Neosporose, die von Parasiten verursacht, eine periphere Radiculitis ausgelöst haben. Leider wurde die Krankheit sehr spät diagnostiziert. Zuerst ging man davon aus, daß die Symptome auf die Leishmaniose (die er ja leider ebenfalls hat) zurückzuführen sind, weshalb er über einen Monat dagegen behandelt wurde, wodurch viel wertvolle Zeit verloren ging, in der er bei richtiger Diagnose auf die wahre Ursache hin hätte behandelt werden können.
Auf Grund dieses Zeitverlustes hat er natürlich muskulär immer mehr abgebaut. Auch die Nerven wurden weiter geschädigt.
Seit ungefähr 10 Tagen ist er nun auf die Medikamente eingestellt, die eine Besserung hervorrufen sollten.
Er bekommt zusätzlich täglich Physiotherapie, und nervenstimulierende Massagen. 1-2 mal die Woche prüft der Tierarzt seinen Zustand.
Wir hoffen natürlich weiterhin, daß Pirri wieder auf die Beine kommt, und endlich wieder ohne seinen Wagen zusammen mit den anderen Hunden selbständig über die Felder sausen kann. Er hätte es wirklich so sehr verdient!
Nochmals danke an Euch alle, wir werden Euch natürlich weiterhin hier auf dem Laufenden halten!
Das ist Pirri. Er hatte in seinem bisherigen Leben leider nur wenig Glück.
Seine ersten Jahre mußten er und sein Bruder ein tristes Dasein bei einem gewalttätigen Jäger in Spanien an einer Kette fristen. Wer sich einmal mit dem Thema "Jagdhunde in Spanien" beschäftigt hat weiß, was diese Tiere durchmachen müssen. Zuletzt wurde in Spanien ein neues Tierschutzgesetz verabschiedet, welches u.a. Hunde viel mehr schützt als zuvor, nur fallen Jagdhunde nicht unter dieses Gesetz. In anderen Worten, man darf diese Geschöpfe weiterhin quälen und mißhandeln, ohne eine Strafe befürchten zu müssen.
Pirri wurde mit seinem Bruder von Tierschützern befreit, und ins Tierheim gebracht. Dort saßen die beiden jahrelang. Der Bruder wurde letztendlich adoptiert, nur Pirri hatte Pech. Er wurde von seinen Adoptanten nach ein paar Monaten wieder ins Tierheim gebracht, weil die Kinder der Familie keine Lust mehr auf ihn hatten. Da saß er also wieder, geduldig, und lieb, wie es seine Art ist. Dann tat sich eine Pflegestelle für ihn auf, die ihn dann aber auch nach ein paar Monaten wieder im Tierheim abgab, als sich abzeichnete, daß er krank war.
Sein Zustand verschlechterte sich im Tierheim rapide, und er sollte eingeschläfert werden.
Da wir seit Jahren im Tierheim aushelfen, und Pirri eben auch gut kannten, haben wir beschlossen, ihn zu uns zu nehmen, um ihm die bestmögliche Versorgung zu gewährleisten. Er kann nun seit ca. 5 Wochen nicht mehr laufen, und die ursprüngliche Annahme war, daß er von Parasiten (Leishmanien) befallen ist. Dagegen wird er behandelt, aber das Problem liegt nach Ansicht der Ärzte im neurologischen Bereich. Um eine richtige Diagnose stellen zu können, muß er in ein MRT. Die Kosten dafür sind allerdings sehr hoch, dazu kommen seine laufenden Medikament, und regelmäßige Blutbilder. Auch einen Hundewagen haben wir angschafft, damit wir ihn mit spazieren nehmen können.
Alles in allem ist es eine hohe, finanzielle Belastung, und wir wären sehr dankbar für jeden noch so kleinen Betrag, damit wir Pirri wieder auf die Beine bringen können. Er hätte es so verdient, endlich mal Glück in seinem Leben zu haben!
This is Pirri. Unfortunately, he has had little luck in his life so far.
In his first years, he and his brother had to live a dreary existence on a chain with a violent hunter in Spain. Anyone who has ever dealt with the subject of "hunting dogs in Spain" knows what these animals have to go through. Recently, a new animal protection law was passed in Spain, which protects dogs much more than before, but hunting dogs are not covered by this law. In other words, one can continue to torture and mistreat these creatures without fear of punishment.
Pirri and his brother were rescued by animal rights activists and brought to an animal shelter. There they both sat for years. The brother was eventually adopted, only Pirri was unlucky. He was taken back to the shelter by his adopters after a few months because the children of the family didn't want him anymore. So there he sat again, patient and sweet, as is his way. Then a foster home found him, but after a few months they returned him to the shelter when it became clear that he was ill.
His condition deteriorated rapidly in the shelter and he was to be put to sleep.
As we have been helping out at the shelter for years, and we knew Pirri well, we decided to take him in to give him the best possible care. He has not been able to walk for about 5 weeks now, and the original assumption was that he was infested with parasites (Leishmania). He is being treated for this, but the doctors believe the problem lies elsewhere. In order to make a proper diagnosis, he needs to go for an MRI. The cost of this is very high, however, plus his ongoing medication, and regular blood tests. We have also bought a dog carriage so that we can take him for a walk.
All in all, it is a heavy financial burden, and we would be very grateful for any amount, no matter how small,